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Herr BR Maurers Geschichtsverständnis – oder: Danke, Wikipedia.

Bundesbrief 1291

SVP-Mann und Neo-Bundespräsident (CH-Version) Maurer bezieht sich in der Neujahrsansprache auf (wen wundert’s?) den Bundesbrief von 1291. Doch die von Maurer zitierte Kernaussage “Einer für alle, alle für einen” stammt – nein, nicht aus dem Bundesbrief und, nein, auch nicht aus Dumas’ “Drei Musketiere” (dort geht der Spruch nämlich anders rum), sondern aus einer Spendenaktion des modernen Bundesstaates im Jahre 1868. Woher ich das weiss? Aus einem Eintrag der englischen Wikipedia.

Herr Bundespräsident Ueli Maurer, Vorsteher des Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport, zuletzt vor allem wegen der geplanten Anschaffung von Kampfflugzeugen schwedischer Provenienz in den Medien präsent, hat zum Antritt seines Präsidialjahrs (den das Amt des Bundespräsidenten wird in der Schweiz, dies zur Kenntnis unserer Leser/innen, die nicht mit Schweizer Gepflogenheiten vertraut sind, jährlich aus der Mitte der siebenköpfigen Regierung besetzt und zwar schon im Turnus – wir ent-wullfen uns also regelmässig und automatisch, und das ist auch gut so) als erste Amtshandlung eine kurze prägnante Rede gehalten. Darin erzählt er, wie er kürzlich das Bundesbrief-Museum in Schwyz (http://www.bundesbrief.ch) besucht habe und tief beeindruckt gewesen sei vom Bundesbrief von 1291 (das Museum wurde übrigens 1936 eröffnet): “Eine ehrwürdige Originalurkunde aus Pergament, 721 Jahre alt.”

Dass die nationalkonservative SVP diesen Bundesbrief als Beleg für den (wissenschaftlich längst widerlegten) Gründungsmythos einer seit dem Mittelalter existierenden demokratischen Schweiz gerne zitiert – geschenkt. Ist ja auch ein schönes Dokument, und die Aufmerksamkeit hilft vielleicht auch, den Lateinunterricht wieder etwas populärer zu machen, denn der Brief ist in Lateinisch abgefasst (was wohl eher auf eine elitäre als auf eine demokratische Entstehung und Verwendung hindeutet).

Doch Maurers Eloge geht noch weiter:

“Die Kernaussage des Bundesbriefes ist zeitlos und hat unsere Gesellschaft geprägt. Zusammengefasst sagt er uns: Einer für alle, alle für Einen.”

Das klingt kraftvoll und pathetisch und ist wohl für viele Schweizer/innen durchaus zustimmungsfähig. Da blickt man auch gerne darüber hinweg, dass diese Formulierung im Dokument nirgends vorkommt. “Zusammengefasst” heisst ja eigentlich nichts anderes als “sinngemäss”, oder? Auch wenn der Beistandspakt, den der Bundesbrief darstellt, sich wohl nur in einem sehr weiten Sinne als Solidar-Akt für einzelne Individuen, die Hilfe benötigen, verstehen lässt.

Aber, Moment, wir sind noch nicht ganz fertig. Maurer fährt (gleich anschliessend) fort:

“Worte, die wir auch in der Kuppel des Bundeshauses finden. Oder ganz einfach ausgedrückt: Miteinander und füreinander. Das ist so etwas wie eine Erbschaft, ein Vermächtnis.”

Nun, in der Tat: In der Kuppel des Bundeshauses findet sich die (wiederum lateinische) Inschrift “unus pro omnibus, omnes pro uno”. Woher kommt das? Aus dem Bundesbrief (wie der kurze Check im Originaltext zeigt) stammt er – trotz gegenteiliger, suggestiven Darstellung von Maurer – nicht. Woher dann? War der Architekt des Bundeshauses ein Fan von Dumas und seinem Roman “Die drei Musketiere“? (Darin muss man allerdings nach “Tous pour un, un pour tous” suchen – also nach der umgekehrten Formel).

Die Antwort lautet nein, und sie wird gegeben von einem Eintrag in der englischen Wikipedia, die auf zwei Artikeln von Berner Historikern basiert (die leider online nicht mehr frei zugänglich sind). Denn 1868, so lesen wir dort, hat der damals noch junge Schweizer Bundesstaat eine Hilfsaktion zugunsten von Opfern weitreichender Unwetter und Überschwemmungen in den Alpen mit dem Motto “Einer für alle, alle für einen” versehen und mit diesem Motto die Bevölkerung dazu aufgerufen, für die geschädigten Gebiete Geld zu spenden – also eine Art “Jeder Rappen zählt” des 19. Jahrhunderts.

Maurer beruft sich, wenn wir das Ganze ein bisschen näher betrachten, also nicht auf die Werte mittelalterlicher Agrargesellschaften in Schweizer Bergtälern, die Beistand versprachen – sondern auf den konkreten Solidaritätsgedanken einer modernen, in der Industrialisierung stehenden Schweizer Gesellschaft, die diesen Bergtälern tatsächlich Beistand leistete. So rum wäre das eine runde Sache geworden – aber halt leider nicht so ganz im Sinne der SVP. Aber zu dieser historischen “Zurechtbiege”-Aktion passt ja auch folgende Passage aus Maurers Rede:

“Die Gemeinschaft Schweiz funktioniert nur dann, wenn wir uns alle immer wieder fragen, was wir für unser Land tun können. Jeder nach seinen Möglichkeiten und Kräften. Die Gemeinschaft Schweiz kann auf Dauer nicht funktionieren, wenn wir uns nur noch fragen, was der Staat für uns tun soll.”

Denn, naja, Kennedy hat ja keine Copyright-Anspruch auf diese Aussage, oder? Deshalb passt das auch in eine Rede eines Schweizer Bundespräsidenten, der der SVP angehört. Und darum muss man das auch nicht irgendwie zitieren oder sagen, woher das kommt (im Gegensatz zum Spruch in der Bundeshauskuppel, der – “zusammengefasst” – aus dem Bundesbrief von 1291 stammt).

Was mich etwas stutzig macht: Um herauszufinden, dass der Spruch “Einer für alle, alle für einen” aus dem Jahr 1868 stammt, habe ich – hmm – sagen wir zwei Minuten gebraucht – dem “unwissenschaftlichen” Laienprodukt Wikipedia und dem Suchmoloch Google sei dank (nun also eigentlichDuckDuckGo sei Dank, doch dazu später mehr)! Warum also hat das keiner der vielen Journalisten geschafft, die gestern auf der Basis der Agenturmeldung die Neujahrsansprache in die Welt hinaus multipliziert haben (wie etwa die NZZ)? Denn das mit dem Kennedy-Zitat hat der SDA-Journalist ja auch herausgekriegt…

 

Der Altavista lebt! … (und der Lycos und der Hotbot auch)

Altavista Lebet
So höret Ihr Kinder, ich will Euch erzählen von alter Zeit. Es gibt einige ältere Mitbürger/innen unter uns, die mit „Altavista“ nicht eine Outdoor-Sportmarke, ein Brillenfachgeschäft oder ein Arnold-Schwarzenegger-Zitat1 assoziieren. Denn, oh ja, es war einmal eine Zeit, als in den Bibliotheken noch Zettelkästen stunden und die tapfersten und aufgewecktesten der jungen Generation, geschmacklos in leuchtende Farben gekleidet, sich dem neusten Schrei der Technik hingaben und zu ihren Freunden sprachen: Siehe, ich tippe ein Wort in ein Suchfeld und es werde, dass daraus eine Hyperlink-Liste entstünde, die zu allerlei Hypertexten auf der ganzen Welt verlinket. Und es geschah also.
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  1. Altalavista, Baby! []

«Lecture des sources historiennes à l’ère numérique». Ein Kommentar

Unser geschätzter Kollege Frédéric Clavert vom Centre Virtuel de la Connaissance sur l’Europe in Luxembourg hat kürzlich in seinem Blog einen interessanten Post über die Quellenlektüre im digitalen Zeitalter publiziert. Darin unterscheidet er einerseits close reading und distant reading, andererseits lecture humaine und lecture computationelle. Mit diesen beiden «Achsen» gelingt es Clavert, eine gewisse Struktur in eine der wichtigsten Debatten im Feld der Digital Humanities zu bringen.

Anders als viele rein theoretische Abhandlungen zu diesem Thema expliziert Clavert seine Argumente an konkreten Beispielen. Dabei verarbeitet er Erfahrungen aus der Quellenarbeit zu seiner Dissertation, die sich mit der Politik von Hjalmar Schacht, dem deutschen Reichsbankpräsidenten 1933-1939, befasst hat. Die Dissertation wurde 2006 in Strasbourg abgeschlossen und erschien 2009 in Bruxelles. Mit anderen Worten: Sie wurde also noch weitgehend im prä-digitalen Zeitalter erstellt. Sehr anschaulich beschreibt Clavert, wie ihm einerseits die Nähe zu den Quellen geholfen hat, die Situation und den Zeitgeist der damaligen Zeit zu verstehen. Andererseits aber hätte ihm bei bestimmten Fragen auch eine Auswertung eines grossen Quellenkorpus geholfen, eine Arbeit die so nicht geleistet werden konnte, da hier eine maschinelle oder zumindest eine maschinell unterstützte Auswertung notwendig gewesen wäre.


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Digital verschollen – 4 Gründe

Kollega Haber mokiert sich nicht ganz zu Unrecht über meine nun längere Zeit andauernde Weblog-Abstinenz.1 Woran liegt’s? Vier persönliche, aber irgendwie auch allgemeine Gründe:

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  1. Übrigens: was für ein grässliches Foto, ich habe ja schon überall Schimmel angesetzt… []

Kulturwissenschaftliches Kompetenzzentrum Neue Medien der Universität Basel (kk:nm)

In diesen Tagen schrieb uns das Rechenzentrum der Universität Basel, dass alle unter der Domain pages.unibas.ch gehostete Seiten Ende Jahr abgeschaltet werden. Wir hatten im Jahre 2003 das Konzept eines Kulturwissenschaftliches Kompetenzzentrum Neue Medien für die Philosophisch-Historische Fakultät entwickelt. Nachdem das von Jan Hodel und mir geleitete Projekt History Toolbox 2002 ausgelaufen war, lautete unser Auftrag, mögliche Nachfolgeprojekte zu skizzieren. Wir legten zwei unterschiedliche Konzepte vor:

Das eine Projekt nannten wir Swiss History Portal, es bildete den Nukleus für die Jahre später gegründete Plattform infoclio.ch.

Das andere Projekt nannten wir Kulturwissenschaftliches Kompetenzzentrum Neue Medien. Drei grosse Rahmenthemen hatten wir definiert: Information–Wissen–Gesellschaft, Archiv–Gedächtnis–Erinnerung sowie Interaktion–Kommunikation. Und die konkreten Arbeitsfelder nannten wir: Qualitätskriterien für Online-Ressourcen, Medienkompetenz in der curricularen Entwicklung sowie Kulturwissenschaften und Cyberscience.

Aus dem Plan wurde nie etwas. Nach zehn Jahre werden die Seiten jetzt vom Netz genommen und wir erinnern uns daran, dass Academia sehr eigene Gesetzlichkeiten hat.

Urheberrecht und Bibliotheken. Eine Weiterbildung

Falls hier auch Bibliothekarinnen und Bibliothekare mitlesen: Im Herbst 2013 bietet Bibliothek Information Schweiz (ja, die mit dem von mir vielzitierten Chef) eine sechstägige Weiterbildung zum Thema Urheberrecht in Bibliotheken an. Auch wir von hist.net werden unseren Teil dazu beitragen.

Europe Body Count

Editorial notice: The following text is written by Nicolas Kayser-Bril, a french journalist and a pioneer in advanced data journalism. Some of his projects are highly relevant for the digital history community and we are very glad to have Nicolas presenting his new project here at hist.net! You can contact Nicolas at nkb@jplusplus.org. (ph)

A few weeks back, I read that the number of people killed by Nazi Germany before 1939 was, at most, in the low 5 figures. I was struck by the number, as I thought that the intensity of horror of the Nazi regime increased more regularly between 1933 and 1942, when it reach its apex. As a journalist, I wanted to tell this story in a powerful way and decided to visualize the number of victims of Nazi Germany month by month on a line chart.

After Google failed to give me a lead, I asked Peter Haber for advice, who referred me to his colleagues. It turned out that there is no month by month data of victims of Nazi Germany available. Simon Erlanger even pointed out that not all victims are known. New details just emerged about 1,100 Jewish ghettos.

With that in mind, I set out to design a prototype for a data store that could handle data on a variety of scales, from macro to individual data, allowing for the concurrent use of data of different precision and reliability. To give an example, we know that about 1,1 million people were murdered at Auschwitz over the course of 55 months between 1940 and 1945: 20,000 monthly deaths. The accuracy of this figure is obviously low. If one were to add a sub-event to it, such as the 8,000 French Jews deported there in July 1942, the monthly number of victims would be 27,800 for July 1942 and 19,800 for all other months. This iterative process can be repeated until sub-events reach the scale of individual victims.

Working on different scales at the same time, we can store data about individuals as well as rough estimates for larger events. Using a graph database, we can describe victims on an ad hoc basis (e.g. we might have the age of some victims, but not all), using what is available. The very early prototype is called Europe Body Count (inspired by the Iraq Body Count project, considered to be the most reliable source of information about civilian deaths in Iraq). It is highly unstable and incomplete, but it makes the concept clear.

It is important to tell non-historians that Nazi Germany did not become gradually murderous but that massacres changed in magnitude in mid-1941. It is important because it explains why democracies did not get tougher on Hitler earlier on. It is important because, as survivors die (1942’s 20-year-olds just turned 90), we need facts more than ever.

National and ethnic narratives have failed at explaining what happened. If you only know that 6 million Jews were slaughtered in camps, you probably think (as a solid share of the European population does) that they were quite naive and afraid to fight back. Add the context of a more widespread bloodbath in the region and it becomes more understandable. If you only take the 500,000 Germans who died between 1944 and 1946 as they were expelled from eastern regions of Germany, it looks outrageous. Add the context of years of massacres and slave labor and the German plight appears as within the bounds of normality in those years in the region.

A comprehensive database, an excellent API and good-looking visualizations won’t transform Europeans in critical historians. But it will give tools to those journalists and story tellers who want to fight back revisionist narratives. As survivors die, we’ll need that more than ever.

Fahndungsmeldung: Kollega Dr. Hodel seit Wochen vermisst!

Wir bitten unsere geschätzte Leserinnen- und Leserschaft um Mithilfe: Seit Wochen wird in diesen Spalten Kollega Dr. Hodel vermisst. Der letzte Eintrag datiert vom 17. September 2012 und war mit dem vielsagenden Titel nearly done überschrieben. Darin kündete er den baldigen Abschluss seines laufenden akademischen Qualifikationsschrittes an. Über einen Zusammenhang zwischen dem baldigen Ende dieses Prozesses und seinem Untertauchen kann zum jetzigen Zeitpunkt nur spekuliert werden. Mit einer kurzen Wortmeldung tauchte er zwar gestern in den Kommentarspalten auf, verschwad aber sofort wieder ohne einen Beitrag zu hinterlassen.

Der gesuchte Kollege trägt gerne geschmackvolle farbige Jacken und neckische Umhängetäschchen und fährt schnell und zumeist ohne Helm in hohem Tempo Fahrrad. Um schonendes Anhalten und vorsichtiges Thematisieren seiner Schreibabstinzenz wird gebeten. Sachdienliche Meldungen bitte an restredaktion@hist.net.

Wia die Zeit vergeht. Oder wenn Facebook nur noch ein Marketingthema ist

«Wia die Zeit vergeht» heisst eines der schönsten Alben von Hubert von Goisern. Das dachte ich mir heute auch, als ich gegen Mittag im Wildt’schen Haus in Basel eintraf. Das Wildt’sche Haus ist ein Stadtpalais unmittelbar neben dem Kollegiengebäude der Universität, wo gerne repräsentative Anlässe von Regierung und Universität abgehalten werden.

Heute fand dort die Abschlussveranstaltung von «Swiss Academia and the Social Media Landscape» statt, einem Projekt der schweizerischen Wissenschaftsaussenpolitik, Standort San Francisco.

Hm. Interessant, dachte ich mir. Und es war auch interessant. So weiss ich nun, welche Universität wann angefangen hat, Twitter und Facebook zu nutzen, weiss, wer wieviele Follower, Friends und Liker hat, weiss, dass Universitäten, die bei Klout, Instagram oder Pinterest noch nicht dabei sind, schon vorgestrig wirken könnten. Und dachte an Hubert von Goisern.

Fast auf den Tag genau vor zwei Jahren fand am gleichen Ort unsere gemeinsam mit infoclio organsierte Veranstaltung «Geschichtswissenschaften und Web 2.0» statt, ein Workshop der ein Thema aufgriff, für den damals erst wenige Kolleginnen und Kollegen Interesse und/oder Verständnis hatten. Dass das Interesse auch in unseren Kreisen unterdessen angestiegen ist, zeigen die kommentierenden Aktivitäten rund um unser Projekt «historyblogosphere. Bloggen in den Geschichtswissenschaften» drüben bei den Freunden von Oldenbourg.

Doch während in den Texten und Kommentaren bei historyblogosphere über neue Medialitäten, die Grenzen der Selbstvermarktung und auch ganz grundsätzlich über Sinn und Unsinn des Bloggens für Historiker/innen nachgedacht wird, geht es in den Zentralen von Akademia um Klickraten, Kundenbindung und Profilbildung.

Das kommt Ihnen bekannt vor? Hatten Sie auch schon gelesen bei Berichten über Social Media und der Automobilbranche? Social Media und die Zukunft der Grillbuden? Oder Social Media und das Verlagswesen? Das kann durchaus sein. Denn vorgestrig ist, wer erstens noch nicht gemerkt hat, dass Facebook und Co. heute nur noch als Marketingthema interessieren. Und zweitens, wer noch immer nicht akzeptieren will, dass die Märkte für universitäre Dienstleistungen (Lehre, Forschung, Gutachten), Grillbuden und Verlage viel ähnlicher sind, als wir als Angehörige des akademischen Betriebes meist wahrhaben wollen.

Zeit, wieder ein wenig Münch zu lesen oder zu hören!

P.S.: Und vor genau einem Jahr fand – als Folge des Web 2.0-Workshops 2010 – in Lausanne das erste schweizerische THATcamp statt, unter anderem von infoclio und hist.net organisiert. Und dort, in Lausanne, entstand in einer langen Kaffeepause die Idee zum historyblogosphere-Book. Wia die Zeit vergeht. Oder um es mit den Worten von Hubert von Goisern zu sagen: «Manchmal ist’s mir gestern wars, Und manchmal wia a Ewigkeit. Und manchmal hab i Angst, es woa a Traum.»

Save the Date: First Swiss Digital Humanities Summer School

The first Digital Humanities Summer School in Switzerland will take place next year in Bern! Hosted by the University of Bern and organized by a network of Swiss university and research institutions, the first Digital Humanities Summer School Switzerland will feature well-known international scholars of Digital Humanities for four days of intensive training. More news are coming soon on the homepage of the Summer School.