weblog.hist.net

Umfrage «Die Historische Zeitschrift der Zukunft»

Gerne verweisen wir auf eine Umfrage des Oldenbourg-Verlages über die Zukunft der Historischen Zeitschrift, die auch von der Redaktion von H-Soz-u-Kult unterstützt wird.

BBC History Magazine Blogs – Geschichtsblog des Monats Juli 2010

Die Blogs des BBC History Magazine sind ein Teil des Webauftritts der titelgebenden Print-Publikation. Das Magazin richtet sich an eine breitere, an Geschichte interessierte Öffentlichkeit und ist Teil des privatwirtschaftlich betriebenen Ablegers BBC Worldwide, der der öffentlich-rechtlichen BBC gehört. Das Magazin wurde im Jahr 2000 gegründet und erreicht mit seinen 12 Ausgaben pro Jahr auf eine Auflage von über 60’000 Exemplaren. Die Blogs starteten hingegen erst Anfang 2009. Sie dienen, wie die meisten anderen Angebote auf der Website, in erster Linie dazu, die Attraktivität des Print-Produkts zu erhöhen, bieten dabei dennoch eine Fülle unterschiedlichster und anregender Beiträge von verschiedenen Autor/innen (fast ausnahmslos Historiker/innen), die mit unterschiedlichen Stilen und Genres verschiedene Themenfeldern der Geschichte abdecken.

(mehr …)

«Intelligent Digitizer for $ 795.00»

Da Klaus Graf netterweise auf eine Liste mit von Google Books digitalisierten Zeitschriften hinwies, begannen wir ein wenig zu suchen.
(mehr …)

Zeitschrift „Geschichtswerkstatt“ 1992-2007 online

werkstatt_geschichte

Archivalia weist darauf hin, dass die „Werkstatt Geschichte“ ihre Ausgaben von 1992 bis 2007 im Archiv kostenfrei zugänglich macht. So ist nun meine frühere Tätigkeit in einer studentischen Arbeitsgruppe mit der abenteuerlichen Bezeichnung (STAU!) auch der (mehr oder minder) interessierten (akademischen und nicht akademischen) Öffentlichkeit zugänglich. Dieser erfreuliche Umstand bietet Anlass, noch einmal daran zu erinnern, dass auch die Schweizerische Zeitschrift für Geschichte SZG, die Schweizer Geschichtszeitschrift „Traverse“, das Schweizer Jahrbuch für Geschichte und andere beim Swiss Electronic Academic Library Service (SEALS) zugänglich gemacht worden sind. Eine Übersicht über weitere digitalisierte Zeitschriften der Geschichtswissenschaften bietet (wir ahnen es:) Archivalia.

RSH et «Histoire et Informatique» disponibles en ligne

seals1

La «Revue suisse d’histoire / Schweizerische Zeitschrift für Geschichte» éditée par la Société suisse d’histoire et la revue «Histoire et Informatique / Geschichte und Informatik» éditée par l‘Association Histoire et Informatique sont désormais présentes sous la rubrique «Géographie et histoire» de la plateforme SEALS du Consortium des bibliothèques universitaires suisses. Le délai de protection des articles est de trois ans.
D’autres revues historiques vont suivre : notamment les précurseurs de la Revue suisse d’histoire et la revue «Traverse». Ce projet a vu le jour grâce au soutient de Académie suisse des sciences humaines et sociales.
Le portail permet la recherche plein texte sur l’ensemble des périodiques ou on peut se limiter à une collection ou une revue. Bien sûr la recherche contient le champs de recherche usuels. Les articles peuvent être visualisés page par page en tant qu’image ou téléchargés comme pdf (qui inclut le texte reconnu).

25 Jahre c’t – Wir gratulieren!

Hat zwar nicht unmittelbar mit Geschichtswissenschaften zu tun – aber die Würdigung einer unserer Lieblings-Zeitschriften soll hier auch seinen Platz finden. Bei Heise findet man zum 25-Jahre Jubiläum der Computer-Zeitschrift c’t eine nette Zusammenstellung interner und externer Stimmen (wozu beispielsweise auch der Beitrag der Süddeutschen mit dem sinnigen Titel «Löte und schreibe» zu zählen ist) und einen Link zur Erstausgabe aus dem Jahr 1983 – als es noch kein WWW, kein Macintosh, kein Windows, kein Google, kein Wikipedia, kein…. gab.

«sic et non. zeitschrift für philosophie und kultur. im netz.»

Neun Ausgaben liegen bereits von der 2005 gestarteten Netz-Zeitschrift «sic et non» vor. Das Themenspektrum reicht von Philosophie bis Kultur und hat einen deutlichen Schwerpunkt bei medienwissenschaftlichen und medientheoretischen Fragen. Die Texte sind frei zugänglich und würden die als «Buchtipp» getarnten Werbeeinblendungen in den Randspalten nicht das Erscheinungsbild trüben, könnte man sich auch am schönen Layout dieses eJournals erfreuen.

3000 Abonennten/innen bei «sehepunkte»

Die digitale Rezensionszeitschrift «sehepunkte» meldet heute, dass sie kürzlich den 3000. Abonennten registrieren konnte. Wir gratulieren und freuen uns als gelegentlicher Beiträger über diesen schönen Erfolg. Allerdings: H-Soz-u-Kult weist über 15’000 Abonenntinnen und Abonennten aus. Aber lassen sich die beiden Dienste überhaupt vergleichen …?

Digital Humanities Quarterly

dhq550.jpg

Bereits sind zwei Nummern des neuen eJournals «Digital Humanities Quarterly» erschienen. Die Zeitschrift ist frei zugänglich und kennt ein Peer Review-Verfahren und möchte alle Aspekte digitaler Medien in den Geisteswissenschaften abdecken. Vorgesehen sind wissenschaftliche Aufsätze, Kommentare, interaktive Medienexeperimente, Rezensionen und ein Weblog.

Hinter der neuen Zeitschrift steckt die «Alliance of Digital Humanities Organizations», ein Zusammenschluss von vorwiegend amerikanischen Fachorganisationen, die sich mit dem Einsatz Neuer Medien in den Geisteswissenschaften beschäftigen.

Die erste Nummer von DHQ erschien im Frühling dieses Jahres und befasste sich mit einer sehr breiten Palette von Themen, wobei Fragestellungen aus dem Bereich der Linguistik sehr stark vertreten waren. Auch die zweite Nummer wartete mit zum Teil ähnlich gelagerten Themen auf, brachte aber ein paar neue Features wie zum Beispiel RSS und transparente Publikationsketten.

Wir wünschen der neuen Zeitschrift viel Erfolg und freuen uns, dass die digitalen Geisteswissenschaften immer mehr sich auch zu einem eigenständigen akademischen Feld zu formieren beginnen.

Baugedächtnis Schweiz online

Wie bereits auf den einschlägigen Weblogs vermeldet, hat die ETH einige wichtige Architekturzeitschriften digitalisiert und ins Netz gestellt. «Der ETH-Bibliothek ist es gelungen, das schweizweit bisher grösste Digitalisierungsprojekt von Zeitschriften zu realisieren.» Sie macht auf diese Weise 130 Jahre bauliche und technische Entwicklung der Schweiz in Text und Bild für alle kostenlos zugänglich.