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Nachdenken über Weblogs – oder: Nachwirkungen eines analogen Kaffeekränzchens


Kaffeekränzchen anno 1955

Nach einer Woche voller Termine (unter anderem einem Online-Gast-Vortrag in der Lehrveranstaltung „Digitale Arbeitsmethoden“ von Alexander König an der Uni Saarbrücken – schön zusammengefasst hier) hat das zurückliegende (kurze) Wochenende etwas Musse eröffnet, über den Workshop vom 12. November etwas intensiver nachzudenken. Mittlerweile sind ja freundlicherweise bereits einige bloggenden Kollegen in die Bresche gesprungen und haben Ihre Eindrücke bereits mitgeteilt (Dank an dieser Stelle an Kollega die Kolleg/innen Schneider, Sarti, Kelly, Schmalenstroer und Cornelissen).

Das Bild des „Kaffeekränzchens“, das Kollega Schneider – leicht enttäuscht, wie ich unterstelle – in seiner Reaktion auf den Workshop verwandte, hat mich ins (durchaus positive und anregende) Grübeln gebracht. In dieser Formulierung verbergen sich ja Erwartungen und Ansprüche an den Inhalt und die Form eines Diskurses, die offenbar nicht erfüllt worden sind. (mehr …)

Vom Versprechen von Lernmaschinen zur Zeitlast von Bologna (IV)


Der kulinarische Ausklang der Tagung ist ebenso hochstehend wie die ausgezeichnete Podiumsdiskussion, von der hier aus rechtlichen Gründen nur einige Stichworte wiedergegeben werden können:

  • Longue Durée der Digitalen Medien
  • Bohrtechnisch bedingte Transformation der Wissenschaftskultur
  • Spielräume der Bologna-Lehr-Kultur
  • Reflexivität in der permanenten (digitalen/didaktischen/wissenschaftstheoretischen) Überforderung durch den digitalen Medienwandel

Auf dem Podium sassen: Rolf Schulmeister, Peter Haber, Felicitas Pflichter (Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung), Franz X. Eder, Wolfgang Schmale (Moderation).

Hiermit endet die Übertragung von der Tagung „Vom Versprechen von Lernmaschinen zur Zeitlast von Bologna“!