The Archives Wiki project is built on the MediaWiki platform and aims to leverage the collective knowledge and experience of historians and other archive users to create an important resource for anyone planning archival research. Registered and validated users can create entries on any library that they choose, or can elaborate current entries.
This latter feature is one that researchers will find especially useful, because it permits researchers to create up to the minute updates on what is (or isn’t) happening in a particular archive. Almost every researcher has had the experience of going to an archive, only to find that the collection he or she wants is being reindexed, or that the archive has closed for the week (or the month!) for renovations. If this project takes off, as I suspect it will (especially among younger researchers), then those planning a visit to a particular archive can know what is happening at their destination in something like real time. This alone makes the project worth participating in.
Already the site includes information on more than 100 archives, mostly in the United States. Sample entries in this newly created project include the American Library of Congress and the German Historical Association in Washington, D.C. Neither of these entries is anywhere close to complete and users of the site are encouraged to dive right in and add to, edit, or change these entries, or to create an entry on their own favorite archive.
This project is in its earliest stages and so it is difficult to assess how well it will work. But I certainly hope that scholars beyond the shores of North America will join in and add to the growing store of information in this project.
Während sich Kollege Haber an den politisch brisanten Verhandlungen zur Memopolitik in der Bundeshauptstadt aufhält (und sich live zuschaltet, wenn es etwas Bemerkenswertes zu berichten gibt), habe ich mich auf das ruhige Land zurückgezogen und als Referent am Workshop “e-education” der ICT-Gruppe der SATW teilgenommen. Ich befürchte, dass ich zur Fragestellung des Workshops (“Über welche ICT-Kompetenzen sollen die Lehramts-Studierenden bei Studienbeginn und bei Studienabschluss verfügen, und wie (und von wem) kann dies sicher gestellt werden?”) nicht allzu viel habe beitragen können mit meiner Fallstudie des Einsatzes von ICT in meinen Lehrveranstaltungen. (weiterlesen …)
Ein sehr schöner Kurzfilm von Michael Wesch, dem wir auch den Beitrag zu Web 2.0 (The Machine is Us/ing Us) verdanken (vor einiger Zeit hier besprochen), thematisiert die Veränderung der Handhabung von Information (insbesondere die Strukturierung und Ordnung, aber auch die Generierung und Speicherung), die auf ihre digitale Gestalt zurückzuführen ist. Kernaussage: Da die Informationen keine physikalischen Beschränkungen mehr unterworfen sind, wird die Ordnung der Informationen vielfältiger, flexibler und für jedermann einfacher zugänglich.
Also, wenn dieser Film keine Diskussion auszulösen vermag (Sollen, bzw. können wirklich Tag-Clouds von Laien die Referenzsysteme von Fachexperten ablösen?), dann weiss ich auch nicht mehr weiter. In diesem Sinne wünsche ich dem Film die von Beat Döbeli vorhergesagte “Durchreichung” durch die einschlägigen Blogs. Denn er scheint mir die Kernfrage zu behandeln: wie organisiert die Wissengesellschaft im digitalen Zeitalter ihre Informationen? Verschwinden innerhalb kurzer Zeit die etablierten Kulturtechniken der Suche, die sich auf hierarchische Strukturierungssysteme beziehen, die einem sachlogischen Aufbau folgen und die die Informations-Recherchen entsprechend gliedern, indem sie der eigentlichen Suche die Entscheidung des Suchenden verlangen, welcher Kategorie er sein Themengebiet zuordnet? Die Volltext-Suche legt ja nach dem Trial & Error-Prinzip einfach mal los, die Strukturierung entsteht ja ad hoc beim Akt des Recherchierens aus dem Vorwissen des Suchenden und den Ergebnissen der Suchmaschinen. Es braucht keine hierarchische Struktur mehr, meint Wesch, “the links alone are enough”.
Am Donnerstag reiste eine grössere Gruppe aus meinem Medienpraktischen Kurs «Medium Buch. Buchgeschichte(n) aus Basel» an die Messe nach Frankfurt. Da es wenig Sinn mach, mit über zehn Leuten gemeinsam durch die Hallen zu laufen, haben wir uns in kleine Gruppen aufgeteilt und wer wollte, konnte sich mehrmals im Laufe des Nachmittages an verabredeten Checkpoints einfinden.
Einer der Höhepunkte des Nachmittages war wohl für die meisten ein kleiner Empfang beim Picus Verlag aus Wien, zu dem wir eingeladen wurden. Helene Griendl stellte uns charmant und kompetent zugleich den kleinen, aber feinen Verlag vor, der sich seit Jahren mit einem qualitativ hochstehenden Programm erfolgreich am hart umkämpften Büchermarkt halten kann. Wie immer werden wir – das heisst alle Kurs-Teilnehmenden – in unserem Wiki über diesen Ausflug berichten.
Aus Anlass einer Podiumsdiskussion in Wien, zu der ich als Diskutant eingeladen wurde, habe ich versucht, einige Erkenntnisse aus meiner bisherigen Forschungsarbeit zusammenzufassen. Dabei interessierte mich (ausgehend von der Frage des Podiums nach der Rolle von Hypertext und digitalen Medien im universitären Alltag) als Historiker und Kulturwissenschaftler, ob Nutzungstechniken ausgemacht werden können, die die den digitalen Medien inhärent sind, also nicht von anderen Medien (etwa Büchern oder elektronischen Medien) auf die digitalen Medien übertragen werden. Natürlich interessiert mich als Didaktiker die Frage, ob daraus Schlussfolgerungen für E-Learning-Szenarien gezogen werden können. (weiterlesen …)
Nach dem Medienpraktischen Kurs im letzten Semester zum Thema «Schreiben für Wikipedia» (ich weiss, wenn ich das jetzt noch ein paar Mal hier nenne, wird mich Kollege Hodel vollends auf den Mond schiessen wollen und Google uns wegen Link-Spam sperren …) habe ich für dieses Semester ein Kontrastprogramm vorgesehen: Eine kurze Einführung in die Buchwissenschaft, kombiniert mit einer praxisnahen Beschäftigung mit dem Medium Buch.
Dass die Buchstadt Basel an den diversen Ausbildungsstätten kein buchwissenschaftliches Angebot kennt, erstaunt. Dabei befinden sich einige hochinteressante Einrichtungen in Basel: der weltweit älteste Buchverlag, die Papiermühle mit einer beachtlichen mediengeschichtlichen Sammlung, die Universitätsbibliothek mit einer grossartigen Sammlung von Frühdrucken und und und. Im Kurs «Medium Buch. Buchgeschichte(n) aus Basel» werden wir diese Institutionen aufsuchen und einige dazu: das Buchzentrum zum Beispiel bei Olten und den Karger Verlag und natürlich die Frankfurter Buchmesse.
Ach so: der Kurs ist leider schon mehr als ausgebucht. Aber natürlich werden auch in diesem Kurs die Neuen Medien eine Rolle spielen, ganz so, wie es sich für einen Kurs aus der hist.net-Küche von Haber & Hodel gehört. Die Studierenden werden den Kurs in unserem hauseigenen Wiki dokumentieren, mit Bildern, Berichten, Literaturangaben, Fragen und Kritik. Ein Anfang ist schon gemacht und ich bin gespannt, wie es weiter gehen wird. Den Abschluss wird übrigens am 20. Dezember ein öffentliches Podium zum Thema «Das Buch am Ende. Am Ende das Buch» bilden. Details folgen!
Wie Kollege Haber schon im Weblog (und anderswo… NEID!) berichtet hat, ist Wikipedia aus Anlass des Wikipedia-Tages in Bern (wieder einmal) zu einem Thema der Medien geworden. Was ich je länger je interessanter finde: zwar reden die meisten über Fragen der Qualität der Einträge oder der Nutzung von Wikipedia. Viele konkrete Anwendungen haben weitaus mehr mit Geschichte zu tun, als man zunächst annehmen würde.
Der Abschluss der Tagung bringt noch einmal interessante Zugänge zum eLearning. Zum einen die Frage nach der Bedeutung von informellen Lernprozessen (und die Frage, wie stark diese von digitalen Medien unterstützt werden) und zum anderen ein konkretes Beispiel für den Einsatz von Wiki-Technologien in einer geschichtswissenschaftlichen Lehrveranstaltung (nein, nicht von Haber oder Hodel). (weiterlesen …)
Was bin ich blöd, dachte ich beim Hinsetzen, dass ich (neben vielen anderen) mich immer wieder dazu hinreissen lasse, mir die Eröffnungs-Vorträge von Tagungen zuzumuten. Der Erkenntnisgewinn ist minimal, der Sprachduktus einschläfernd und die Zeit wird nie eingehalten. Aber siehe da: Gemessen an meinen (zugegeben geringen) Erwartungen war diese Eröffnung ein regelrechtes Feuerwerk. (weiterlesen …)
Nein, mit Wikirage ist nicht der psychische Zustand von geplagten Lehrpersonen oder Universitätsdozenten gemeint, die es nicht ertragen, dass die Zöglinge trotz mehrfacher Warnung immer noch Wikipedia konsultieren, zitieren und kopieren – vielmehr handelt es sich um noch eine mögliche Anwendung, die gespeicherten Nutzungsdaten für rechnerbasierte inhaltliche Auswertungen heranzuziehen (Hinweis von CNet). (weiterlesen …)