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Data Driven History

«Digital» bedeutet zunächst einmal, «auf Ziffern beruhend», «durch Ziffern ausgedrückt». Hauptmerkmal einer digitale Geschichtsschreibung wäre demnach ihre Zahlenbasiertheit. Tatsächlich deutet vieles daraufhin, dass mit dem «digital turn» der letzten Jahre Zahlen und Daten eine neue Bedeutung in der Geschichtswissenschaft erhalten könnten.

Anders aber als bei der quantitiv orientierten Geschichtswissenschaft, die sich seit den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts als eine «Historische Sozialwissenschaft» zu formieren begann, orientiert sich eine neue, eben erst entstehende «data driven history» an kulturwissenschaftlichen Methoden und Fragestellungen.

Anthony Grafton hat es so formuliert: «The digital humanities do fantastic things. I’m a believer in quantification. But I don’t believe quantification can do everything. So much of humanistic scholarship is about interpretation.»
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Web 3.0 erklären? Kein Problem…

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Keine Satire, aber dennoch amüsant: Die Geschichte von wackeren Informatiker, der seit Jahren in der Mediendidaktik-Szene als braver Wiki gegen starke Vorurteile ankämpft, und sich nun an eine einschlägige Tagung zur Didaktik Neuer Medien anmeldet, weil dort ein interessantes Referat zu Web 3.0 angekündigt ist. Untertitel „Was erwartet uns da?“; Referent: angefragt. (mehr …)