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Dokumentation «Geschichtswissenschaft und Web 2.0» erschienen

Am 12. November vergangenen Jahres organisierte hist.net zusammen mit infoclio.ch einen Workshop in Basel zum Thema «Geschichtswissenschaften und Web 2.0». Nachdem die Kollegen von infoclio.ch bereits alle Folien und Audiomitschnitte ins Netz gestellt haben, veröffentlichen wir nun eine als Einführung gedachte kleine Dokumentation zum Thema. Sie erscheint als Nummer 2 der kürzlich von hist.net lancierten neuen Publikationsreihe «The hist.net Working Paper Series» (HNWPS). Die 33 Seiten umfassende PDF-Datei kann ab sofort hier heruntergeladen werden.

Nachdenken über Weblogs – oder: Nachwirkungen eines analogen Kaffeekränzchens


Kaffeekränzchen anno 1955

Nach einer Woche voller Termine (unter anderem einem Online-Gast-Vortrag in der Lehrveranstaltung „Digitale Arbeitsmethoden“ von Alexander König an der Uni Saarbrücken – schön zusammengefasst hier) hat das zurückliegende (kurze) Wochenende etwas Musse eröffnet, über den Workshop vom 12. November etwas intensiver nachzudenken. Mittlerweile sind ja freundlicherweise bereits einige bloggenden Kollegen in die Bresche gesprungen und haben Ihre Eindrücke bereits mitgeteilt (Dank an dieser Stelle an Kollega die Kolleg/innen Schneider, Sarti, Kelly, Schmalenstroer und Cornelissen).

Das Bild des „Kaffeekränzchens“, das Kollega Schneider – leicht enttäuscht, wie ich unterstelle – in seiner Reaktion auf den Workshop verwandte, hat mich ins (durchaus positive und anregende) Grübeln gebracht. In dieser Formulierung verbergen sich ja Erwartungen und Ansprüche an den Inhalt und die Form eines Diskurses, die offenbar nicht erfüllt worden sind. (mehr …)

Vom Beamer-anschliessen-können zum Web 2.0

Kollege Michael Schmalenstroer hat einen nicht nur sehr ausführlichen, sondern auch wunderschön illustrierten Bericht über den Workshop letzten Freitag ins Netz gestellt (Kollega Hodel, wieso ist dieses Weblog noch unbesprochen???). Wir haben uns erlaubt, lieber Michael Schmalenstroer, ein Bild kurzfristig uns auszuleihen, gleichsam als Zitat und Appetizer …

Alle Einträge zum Workshop gibts hier.

Workshop «Geschichtswissenschaften und Web 2.0» in Basel

Für Kurzentschlossene sei nochmals auf den Workshop am Freitag in Basel zum Thema Geschichtswissenschaften und Web 2.0 verwiesen. Der Eintritt ist frei.

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Ein Blog ist ein Blog ist ein Blog oder: die Causa «zeittaucher.de»

Nachdem nun die werten Kollegen Klaus Graf, Daniel Eisenmenger und Alexander König dem armen Christian Jung – nicht ganz zu Unrecht – die Leviten gelesen haben, scheint es auch uns an der Zeit, die ganze Sache ein wenig einzuordnen.

Die Fakten vorweg: Christan Jung, Gymnasiallehrer und Lehrbeauftragter an der Universität Heidelberg sowie seit enigen Monaten Betreiber des Geschichtsblogs «Zeittaucher» hat im Rahmen einer Lehrveranstaltung seine Studierenden beauftragt, Weblogs mit historischen Themen zu besprechen. Die Rezensionen erschienen im «Zeittaucher», namentlich gekennzeichnet zwar von den entsprechenden Studierenden, aber mit dem Vermerk «Redaktion: Christian Jung». Von einer redaktionellen Bearbeitung allerdings war nicht immer etwas zu bemerken, die Texte sind zum Teil voller Schreibfehler und auch recht holprig geschrieben.

So weit, so schlecht.
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Programmänderung beim Workshop vom 12. November zum Thema Web 2.0

Krankheitsbedingt muss am Workshop «Geschichtswissenschaften und Web 2.0» vom 12. November in Basel der Vortrag von PD Dr. Stefan Münker ausfallen. Das Programm für den Vormittag sieht nun so aus:

    09.45 Begrüssung
    10.00 Einführungsreferat von PD Dr. Peter Haber (Universität Basel)
    10.30 Hauptreferat von Prof. Dr. Manfred Thaller (Universität zu Köln)
    11.15 Pause
    11.30 Kommentar von Dr. Sacha Zala (DODIS Bern)
    12.00 Kommentar von Dr. Barbara Orland (Universität Basel)
    12.30 Diskussion
    13.00 Mittagspause

Weitere Informationen und das Programm des Nachmittage sind auf der Workshop-Seite.

Ein Tweet ist ein Tweet ist ein Tweet

Nehmen wir einmal an, «schnapsnase» wäre nicht einfach ein Witzbold, sondern er wäre – zum Beispiel – eine exponierte Figur einer öffentlich-rechtlichen Sendeanstalt. Und nehmen wir weiter an, wir könnten sicher sein, dass der Beitrag «echt», also tatsächlich von der exponierten Figur der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalt verfasst worden wäre.

Was wäre ein solcher Tweet? Ein ironischer Beitrag zur «Überfremdungs»-Debatte in der Schweiz? Ein Skandalon mit anschliessendem Karriereknick für die besagte exponierte Figur? Oder einfach ein Ausloten der Möglichkeiten, die Twitter im öffentlichen Diskurs bietet?
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Historikerfrust im digitalen Zeitalter

Jetzt hab ich gestern erfahren, dass H-Soz-Kult schon länger auf Twitter aktiv ist, bzw. seine Mitteilungen ausliefert (wie konnte mir das entgehen?), nur um zu bemerken, dass Archivalia (im Gegensatz zu H-Soz-Kult selber, die sich dazu vornehm ausgeschwiegen haben) dies bereits am 30. Mai 2010 mitgeteilt hat (wie konnte mir das entgehen?), und dann zu realisieren, dass H-Soz-Kult den Twitter-Account seit dem 31. Juli 2010 – so scheint es zumindest – nicht mehr bespielt (wie konnte mir DAS entgehen?). Alles schon Geschichte, Mensch!

Geschichtswissenschaften und Web 2.0 – ein Workshop am 12. November in Basel

Die Geschichtswissenschaften sind im Web 2.0 angekommen. Wikipedia, Weblog, Twitter, RSS oder Flickr sind auch für viele Historikerinnen und Historiker keine Fremdworte mehr. Das Web 2.0 wird verwendet – passiv oder aktiv – ohne dass man sich über Nutzen und Vorteil, über Risiken und Nebenwirkungen allzu viele Gedanken machen würde. An einem eintägigen Workshop in Basel, am 12. November 2010, diskutieren Historiker und Medienwissenschafter Theorie und Praxis des Web 2.0 aus der Perspektive der Geschichtswissenschaft.
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Twifficency von 47 Prozent – da bin ich aber beruhigt!

Wer «es» auch wissen will: hier klicken! Ach so, Twifficency heisst: «In a nut shell, Twifficiency calculates your twitter efficiency based upon your twitter activity. This includes how many people you follow, how many people follow you, how often you tweet and how many tweets you read.»