weblog.hist.net

1000 Artikel in 5 Jahren weblog.histnet – der Anfang vom Ende oder das Ende vom Anfang?

Was vor 5 Jahren als bescheidener Selbstversuch begonnen hat, hat vor kurzem eine beachtliche Marke erreicht. Unser Weblog, gestartet am 25. September 2005 mit dem obligaten Eröffnungspost zur Frage «warum dieser Blog?», hat gestern den 1000. Artikel publiziert – verfasst von Kollega Haber, der mich mittlerweile in punkto Publikationsfleissigkeit und Publikumsinteresse auf diesem Weblog1 schon seit geraumer Zeit überholt hat, und sinnigerweise inhaltlich den Umstand betreffend, dass wir in den Wissenschaftsblog-Charts auf Rang vier vorgestossen sind.

Es gäbe nun verschiedene Möglichkeiten, dieses Jubiläum zu begehen: Einen Rückblick mit den herausragenden Blogposts der letzten Jahre – den längsten, den am meisten diskutierten, den schönsten, den witzigsten usw. – vielleicht ein Wettbewerb, um einen solchen Beitrag durch unsere Leserschaft küren zu lassen (Vorschläge können im Kommentar angebracht werden), Offline-Feierlichkeiten verschiedener Ausprägungen, eine Festschrift oder ein Online-Denkmal. Oder die Einstellung des Weblogs.
(weiterlesen …)

  1. in anderen Bereichen gab es nix zu überholen []

Ein Tweet ist ein Tweet ist ein Tweet

Nehmen wir einmal an, «schnapsnase» wäre nicht einfach ein Witzbold, sondern er wäre – zum Beispiel – eine exponierte Figur einer öffentlich-rechtlichen Sendeanstalt. Und nehmen wir weiter an, wir könnten sicher sein, dass der Beitrag «echt», also tatsächlich von der exponierten Figur der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalt verfasst worden wäre.

Was wäre ein solcher Tweet? Ein ironischer Beitrag zur «Überfremdungs»-Debatte in der Schweiz? Ein Skandalon mit anschliessendem Karriereknick für die besagte exponierte Figur? Oder einfach ein Ausloten der Möglichkeiten, die Twitter im öffentlichen Diskurs bietet?
(weiterlesen …)

Historikerfrust im digitalen Zeitalter

Jetzt hab ich gestern erfahren, dass H-Soz-Kult schon länger auf Twitter aktiv ist, bzw. seine Mitteilungen ausliefert (wie konnte mir das entgehen?), nur um zu bemerken, dass Archivalia (im Gegensatz zu H-Soz-Kult selber, die sich dazu vornehm ausgeschwiegen haben) dies bereits am 30. Mai 2010 mitgeteilt hat (wie konnte mir das entgehen?), und dann zu realisieren, dass H-Soz-Kult den Twitter-Account seit dem 31. Juli 2010 – so scheint es zumindest – nicht mehr bespielt (wie konnte mir DAS entgehen?). Alles schon Geschichte, Mensch!

Twifficency von 47 Prozent – da bin ich aber beruhigt!

Wer «es» auch wissen will: hier klicken! Ach so, Twifficency heisst: «In a nut shell, Twifficiency calculates your twitter efficiency based upon your twitter activity. This includes how many people you follow, how many people follow you, how often you tweet and how many tweets you read.»

Zwitschernde “Geschichte+Informatik”

Nicht nur Mediävisten twittern. Auch der Verein “Geschichte und Informatik” (=AHC Schweiz) hat, kaum ist ein neuer Vorstand gewählt, die Zeichen der Zeit erkannt und publiziert auf dem Twitter-Account “G+I” regelmässig Fundstücke aus dem Netz zum breiten Themenfeld des Einsatzes und der Verwendung von Informatik in der Geschichtswissenschaft – aber auch zur Geschichte der Informatik.

Zwitschernde Mediävisten

Wie es sich anhört, wenn rund 60 vor allem englischsprachige Mediävisten zwitschern, kann man auf dem Portal medievalists.net erfahren (via Zeittaucher).

Neue Kunstform: Twitterart

Lang, lang ist es her, da gab es einmal die ASCII-Art. Das war die Kunst, mit ASCII-Zeichen Bilder zu kreieren. Von Hand zuerst, später dann mit entsprechenden Programmen. ASCII-Art ist irgendwie ausgestorben, aber ein neuer, würdiger Nachfolger taucht bereits am Horizont auf: Twitterart.

Twitterart ist so neu, dass es noch nicht einmal einen deutschsprachigen Wikipedia-Artikel dazu gibt. Und das will doch etwas heissen …

P.S.: Twart, abgeleitet aus Twitter+Art, gibt es bereits auch schon, meint aber nicht das gleiche.

Internet-Archäologie: Es war einmal… Gopher

C-net bereitet uns einen unverhofften Einblick in die Früh-Geschichte des Internets, in die Prä-Web-Ära, als die Links zwar schon erfunden, das Internet aber noch eine “text only”-Veranstaltung war. Die angesagte Technologie damals war ein Protokoll namens Gopher – wenn man es unwissenschaftlich ausdrücken will, eine Art Twitter von 1991: zunächst hoch gehypt, dann aber dem “new next thing”, dem Protokoll “http” (besser bekannt als World Wide Web) auf die Länge doch unterlegen.
(weiterlesen …)

Wie studiert die NetGeneration? Teilnehmende Beobachtung in der Unibib-Cafeteria

netgeneration_ub

Die Cafeteria der Universitäts-Bibliothek ist ein interessanter Ort um Feldstudien zur aktuellen Studierenden-Generation (=Digital Natives!!) durchzuführen. Hier wird nicht nur Pause gemacht, getratscht und das leibliche Wohl durch Essen und Trinken befördert. Hier wird vor allem gearbeitet. Fast alle Tische sind belegt mit Arbeitsmaterialien, über die sich Studierenden zumeist in Gruppen zu Zweit, zu Dritt oder zu Viert beugen und murmelnd Erkenntnisse, Fragen und/oder Antworten austauschen.

Womit arbeiten die Studierenden? Ich werfe einen diskreten Blick in die Runde. (weiterlesen …)

Das «Digital Native»-Missverständnis, again

twitterstudents

Vor ein paar Tagen bin ich über eine Meldung gestolpert, wonach eine australische Dozentin (namens Jacqui Ewart) in einer medienwissenschaftlichen Veranstaltung die Studierenden zum Twittern über ihre Lernfortschritte verpflichtete und erstaunt feststellte, dass rund ein Drittel der Studierenden darüber gar nicht entzückt waren. Viele von ihnen hielten das für Zeitverschwendung. Passend dazu verlinkte der Beitrag bei Spiegel online auf Nachricht zu einer Studie eines 15-jährigen, der feststellte, dass seine Freunde Twitter gar nicht nutzen. Was ist los mit den Digital Natives? Oder ist es eher ein Problem des Begriffs “Digital Native”?
(weiterlesen …)

 

Wechsle zu unserer Mobil-Seite