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Stretching the Physical Boundaries of the Humanities

It’s not very often that someone finds an entirely new way to think about the humanities. Bill Turkel, a historian at the University of West Ontario, has managed this trick by stretching physical boundaries of the humanities. Turkel, one of the co-authors of The Programming Historian is also the founder of the Lab for Humanistic Fabrication. The Lab is the place where Turkel, his colleagues, and his graduate students experiment with ways to build „communicative devices that are transparently easy to use, provide ambient feedback, and are closely coupled with the surrounding environment.“

What does this mean in the context of the humanities? As Turkel explains, historians „have tended to emphasize opportunities for dissemination that require our audience to be passive, focused and isolated from one another and from their surroundings.“ He proposes to change this by creating new physical interfaces between the analog and digital world that will (or at least may) transform the ways we interact with the vast amongs of digitized data (text, image, sound, video) being poured into online databases every day by scholars, archives, libraries, governments, and individual citizens.

What these interfaces might look like, sound like, or feel like is anyone’s guess. But Turkel and his team have already begun to come up with some prototypes–prototypes developed in a fabrication lab — not the kind of place we typically think of humanists as working. Turkel’s work challenges us to think about how we will experience the past in the not so distant future.

The Programming Historian (II)

Programming Historan

William Turkel weist in seinem Weblog  Digital History Hacks ( war Geschichtsblog des Monats März 2007) auf einen kleinen Programmier-Lehrgang für Historiker (The Programming Historian) hin (Peter Haber hatte bereits im Februar auf die Ankündigung hingewiesen). Wer sich gerne in der Programmiersprache Python versuchen und die rechnergestützte Erledigung einiger Aufgaben der wissenschaftlichen Arbeit ausprobieren möchte, soll sich den Lehrgang auf der Network in Canadian History & Environment Website einmal anschauen. Die vorgestellten programmierbaren Aufgaben umfassen unter anderem die Extraktion von Inhalten aus Web-Seiten, Auszählen von Wort-Häufigkeiten, Sammeln von Hyperlinks, Verfeinern von Suchabfragen. Wünsche für Anleitungen zu weiteren Aufgaben nehmen die Initianten nach eigener Auskunft gerne entgegen. Dafür muss man sich direkt an William J. Turkel & Alan MacEachern wenden, denn das Wiki, auf dem der Lehrgang angeboten wird, ermöglicht zur Zeit keine Anmeldungen.

The Programming Historian

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Wieviel technische Kenntnisse braucht der moderne Historiker, die moderen Historikerin? Welche Kenntnisse müssen wir uns in Zukunft aneignen im Umgang mit technischen und insbesondere digitalen Hilfsmitteln? Vor zehn Jahren war es selbstverständlich, dass Geschichtsstudierende in der Lage sind, ihre Magisterarbeit eigenhändig am Computer zu verfassen. Heute sollte es zum Standard gehören, dass angehende Historikerinnen und Historiker im Netz recherchieren und eine Website aktualisieren können. Und morgen? Werden wir dann selber programmieren können müssen? Tools für semantische Textanalysen bedienen? Bilder analysieren und bearbeiten? Komplexe Datenbanken erstellen?

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Digital History Hacks: Geschichtsblog des Monats März 2007

An alle Web 1.0-User/innen unter den Historiker/innen, die im Internet noch immer nach „Homepages“ suchen: Wer sich so richtig erschrecken möchte über die Aussichten auf die Geschichtswissenschaften im Jahr – hmmm… – 2017, der darf mal auf Digital History Hacks eine Runde in den Blog-Einträgen stöbern. William J. Turkel gewann mit diesem Blog einen Cliopatra Blog Award für den besten neuen Blog des Jahres 2006 (hier bereits besprochen). Turkel unterrichtet an der University of Western Ontario (Canada) das Fach Digital History und macht in seinem Blog mehr als deutlich, dass er mit Digital History nicht etwa die Download-Option von PDF-Dateien meint und auch nicht digitalisierte Archivbestände, sondern eine konkrete Anwendung der Studienrichtung Public History (das neustens auch in der Schweiz angeboten wird). (mehr …)