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Unser Freund Theo wird konkret

Schon vor über drei zwei Jahren haben wir auf den spannenden Versuch des Basler Naturhistorischen Museums hingewiesen, die Identität eines in Basel gefundenen Skelettes aus dem 19. Jahrhundert zu identifizieren. In den Kommentarspalten lief damals eine anregende Debatte über die Frage, wie weit das Projekt eine Fortführung der berühmten Studie Alain Corbins «Auf den Spuren eines Unbekannten. Ein Historiker rekonstruiert ein ganz gewo?hnliches Leben» mit anderen Mitteln darstellt.
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Wie unsere Leserschaft uns findet

Unsere Logfiles erfassen auch, nach welchen Begriffen unsere Leserschaft bei Google gesucht, ehe Sie auf eine Seite unseres Weblogs gelangt. Daraus lässt sich der Schluss ziehen, dass die Suche nach dem entsprechenden Begriff zu einem Suchergebnis führte, in dem auch ein Beitrag aus weblog.histnet.ch aufgeführt war. Mit anderen Worten: Wonach haben unsere Leserinnen und Leser gesucht, bevor sie auf unseren Weblog gelangten? Die Ergebnisse sind grösstenteils wenig überraschend (Youtube, Wikipedia, histnet), bergen aber doch einige bemerkenswerte Details (Theo der Pfeifenraucher, Narrenturm, Rehpinscher).
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Theo der Pfeifenraucher

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Vor einigen Wochen hat das Naturhistorische Museum Basel die Ausstellung «Theo der Pfeifenraucher» eröffnet. Die Ausstellung zeigt, wie mit Hilfe forensischer und anthropologischer Methoden Aussehen und Leben eines um 1800 verstorbenen Arbeiters rekonstruiert werden können. Das Museum rief die Bevölkerung auf, Bilder oder Dokumente aus der eigenen Familiengeschichte, welche mögliche Hinweise zu «Theos» Berufs- oder Wohnumfeld liefern könnten, direkt dem Museum zu senden. Es trafen einige Hinweise ein, das Museum hat eine umfangreiche Dokumentation online gestellt und nun hoffen wir natürlich, dass die Ergebnisse in einer interaktiven Ausstellung (im Netz?) zugänglich gemacht werden.