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Collecting History Online as Web 1.5

One of the ways that digital technology is supposed to change the practice of history is through the collecting and preserving of historical content online. To be sure, millions upon millions of historical texts, images, and digitally reproduced artifacts have already been made available (and presumably preserved) on websites around the world.

But what about the collecting of historical content through open interface archives–archives that invite the public to deposit materials in their collections, either historical artifacts that individuals own and are willing to share, or „history as it happens?“ The open nature of the collecting process–one where anyone can deposit virtually anything into the archive–raises many questions for historians and archivists about the nature of archives themselves. But these sorts of projects can also raise difficult questions for the creators and managers of the projects. In a recent essay, my colleague Sheila Brennan and I try to make sense of at least a few of the lessons we learned in our work on one such project. (mehr …)

Suchen im Netz: «algorithmisch» und/oder «sozial»?

Die Techniken des Suchens im Netz gehören noch immer zu den am meisten diskutierten Themen beim wissenschaftlichen Umgang mit dem Internet. Während man sich vor zehn Jahren noch zwischen systematischen Suchdiensten wie Yahoo und Volltextsuchen wie Hotbot und später Google entscheiden musste, lautet die Frage heute «algorithmische Suche» oder «soziale Suche»? Mit einer «algorithmischen Suche» sind Volltextsuchen gemeint, eine «soziale Suche» bezeichnet die Verwendung von Web 2.0-Angeboten, die mit offenen Beschlagwortungen, sogenannten Folksomomien, arbeiten.
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Strumenti collaborativi e scrittura storica

babelblog

Desidero innanzitutto esprimere il mio apprezzamento per l’iniziativa di Peter Haber e Jan Hodel, che con l’apertura di Babelblog hanno inaugurato una strada nuova e originale per il dibattito sulle applicazioni degli studi storici al web.

L’occasione di questo mio intervento deriva dal workshop “Strumenti collaborativi e scrittura storica nella fase del web 2.0”, che alcuni giorni fa si è tenuto presso il Dipartimento di Studi storici e geografici dell’Università di Firenze con il coordinamento mio e di Andrea Zorzi, con cui da anni divido impegno e fatica per mantenere aperto un canale di discussione su tematiche che riteniamo sempre più importanti per il lavoro (didattica e ricerca) degli storici.

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WissKom2007 (2)

Über das kollaborative Tagging an Hochschulbibliotheken berichtete Dr. Christian Hänger von der Universitätsbibliothek Mannheim in einem sehr spannenden Vortrag. «Unter Collaborative Tagging versteht man die freie Verschlagwortung von digitalen Ressourcen, bei dem die Nutzer auf der Basis von verschiedenen Social Software Anwendungen Webseiten mit Hilfe einer beliebigen Zahl von Schlagworten – sogenannten Tags – kennzeichnen.» Mehr über dieses Vortrag lesen Sie hier.

Wisskom2007 (1)

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Angekommen in Jülich, irgendwo weit hinter Köln in Richtung niederländischer Grenze. Hier befindet sich das Forschungszentrum Jülich, früher Kernforschungszentrum und heute Arbeitsort des diesjährigen Physik-Nobelpreisträgers Peter Grünberg, und hier findet die WissKom2007 statt: «Wissenschaftskommunikation der Zukunft» lautet das Motto der Tagung, an der Haber & Hodel wieder einmal beide gemeinsam auftreten werden

Letzte Woche nämlich, das hatten wir unterschlagen, waren wir in Frankfurt an der Konferenz 1hoch4. Interaktivität, Information, Interface und Immersion lauteten die vier „I“, die zum eigenwilligen Tagungstitel geführt haben. Haber & Hodel (wobei Haber für beide sprechen musste) referierten zum Thema «Von der digitalen Geschichte zur digitalen Geschichtswissenschaft».

An der WissKom2007 werden wir am gleichen Punkt ansetzen und versuchen, den Arbeitsplatz des Historikers im digitalen Zeitalter zu skizzieren. Wir nennen das Projekt «h-desk 0.1». Dieser virtuelle Schreibtisch ist ein Teil der Computer Aided Historiography, die wir an dieser Stelle bereits erwähnt haben und zusammen mit der Wiener Elektronischen Schule weiterentwickeln werden.

Tagging, Google oder Virtuelle Fachibliothek?

Das Non-Profit-Organisation Pew Internet and American Life Project legt einen neue Studie zum Tagging vor, wonach Tagging von 28% der Internet-User (in Amerika) genutzt wird, von 7% sogar regelmässig, um Inhalte im Internet strukturell zu erschliessen.

Kollege Ben vom Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaften an der Humboldt-Universität in Berlin kommt zum Schluss:

..selbst wenn es so manche im Bereich der bibliothekarischen Sacherschließung geschulten Informationsprofis nicht wahrhaben wollen, scheint dieses Verfahren im Alltagsgebrauch zusammen mit einer “googlianischen” Volltexterschließung für den Standardbedarf an Internetinhalten effektiver als die eine oder andere Virtuelle Fachbibliothek. (Die Web-Informations-Prosumer erschliessen sich selbst, IB Weblog, 1.2.2007)

Tagging könnte einerseits schnell und brauchbar eine gangbare Lösung für die Strukturierung von Internet-Beständen sein. Denkbar wäre Tagging auch für die zusätzliche Erschliessung bereits strukturierter Daten wie Bibliothekskataloge. Dass sich die Bibliotheken offen zeigen für neue Erschliessungsansätze, zeigt (m.E.) das Beispiel BibTip.

HOK Lesen: Suchen und Finden: Google News II

Bei Google passiert so viel, dass ich nur mit Sammeleinträgen hinterherkomme (und auch nur mit Hinweisen auf die für mich relevantesten Aspekte):

  • Google News bietet nun auch Suchen im Archiv verschiedener Zeitungen, etwa des Wall Street Journal, der New York Times oder der Washington Post. Recherche-Blog zeigt das am Beispiel von Jimmy Carter. Auch die Darstellunge einer Zeitleiste (allerdings nicht in der in einem früheren Eintrag besprochenen grafischen Form) ist möglich.
  • Ein weiterer Hinweis via Recherche-Blog: Google Scholar bietet bei der Suche nach wissenschaftlichen Artikeln auch die Option, nach „ähnlichen/verwandten“ Einträgen zu suchen („related articles“).
  • Nochmals via Recherche-Blog: Hinweise zum Thema Klickbetrug, das ich hier auch schon thematisiert habe. Interessante Links finden sich auch in den Kommentaren.
  • Google Books bietet nun erste Bücher zum (Gratis-)-Download an, zumeist ältere Bücher aus US-amerikanischen Bibliotheken, auf die keine urheberrechtlichen Ansprüche mehr bestehen.
  • Google führt den „Image Labeler“ ein: ein Spiel, bei welchem die Spieler Bilder aus dem Fundus der Google-Datenbank mit treffenden Stichworten versehen. Absicht: Google verbessert die Stichwort-Suche nach Bildern. Kommentar von Heise: „Google Image Labeler führt das so genannte Folksonomy-Prinzip des Web 2.0 auf perfide Weise weiter. Bei anderen Projekten, bei denen die Benutzer eine Datenbasis gemeinschaftlich indexieren, haben sie direkten Nutzen davon. Bei sozialen Bookmarking-Diensten zum Beispiel finden sie im gemeinsamen Datenbestand ähnliche Seiten, wenn sie ihre Bookmarks mit Labeln versehen. Beim Image Labeler „profitieren“ sie nur in Form des Punktestands; die Nutzzung der von fleißigen Spielern angelegten Bilderindexes bleibt Google vorbehalten“ (vgl. auch meinen früheren Eintrag zu „Tagging„).

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