weblog.hist.net

Wie unsere Leserschaft uns findet

Unsere Logfiles erfassen auch, nach welchen Begriffen unsere Leserschaft bei Google gesucht, ehe Sie auf eine Seite unseres Weblogs gelangt. Daraus lässt sich der Schluss ziehen, dass die Suche nach dem entsprechenden Begriff zu einem Suchergebnis führte, in dem auch ein Beitrag aus weblog.histnet.ch aufgeführt war. Mit anderen Worten: Wonach haben unsere Leserinnen und Leser gesucht, bevor sie auf unseren Weblog gelangten? Die Ergebnisse sind grösstenteils wenig überraschend (Youtube, Wikipedia, histnet), bergen aber doch einige bemerkenswerte Details (Theo der Pfeifenraucher, Narrenturm, Rehpinscher).
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Medienkompetenz 0.0

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Kollega Hodel hat heute verdankenswerterweise bereits auf die Problematik der „Net Generation“ hingewiesen (die er, für mich etwas irreführend, „Digital Secondos“ nennt). Im Suchprotokoll unseres Weblogs fand ich heute einen Eintrag, der mich wirklich etwas nachdenklich gestimmt hat:

Folgende Suche fand sich im Logfile unseres Weblogs: „wie viele bücher hat die basler uni bib“. Gehen wir eimal davon aus, dass das Protokoll einen Teil der Anfrage abgeschnitten hat und es statt „bib“ vermutlich „bibliothek“ geheissen hat. Da wollte also jemand herausfinden, wieviele Bücher die Univeristätsbibliothek Basel besitzt und hat diese Frage bei einer Suchmaschine eingegeben, hat in der Trefferliste einen Eintrag gefunden, der auf unser Weblog verwiesen hat und ist dann so bei uns gelandet. Die Antwort fand er oder sie kaum bei uns, allenfalls einen Eintrag, der die gleichen oder ähnliche Begriffe enthielt.

Ich frage mich: Wieviel Medieninkompetenz braucht es, um eine solche Frage in dieser Form zu stellen und dann wohl auch noch auf eine Antwort zu hoffen? Und vielleicht noch interessanter die Frage: wieviele Menschen würden tatsächlich mit der hier formulierten Fragestellung so vorgehen, wie dies der oder die Suchende offensichtlich getan hat?

Dass „Wir in der grossen, weiten Medienwelt“ oftmals einsam dastehen, ist keine neue Erkenntnis. Aber über die Dimensionen der Inkompetenz staunen wir dann doch immer wieder.