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Geschichte lehren mit Zotero

zoterogroups

Sean Takats hat bei seinem Besuch in Bern kurz darüber berichtet, dass er im nächsten Semester erstmals anstelle eines Weblogs, der die Veranstaltung begleitet und in den die Studierenden hineinschreiben sollen, Zotero einsetzen werde. Gleiches berichtet Mills T. Kelly in seinem Blog (neben einigen Müsterchen der real existierenden Infrastruktur-Bedingungen in der Lehre). Die Begründung lautet bei beiden ähnlich (von Mills Kelly etwas positiver formuliert): Die Weblogs würden von den Studierenden nur zögerlich befüllt, es entstehe wenig Interaktion und vor allem: nach dem Semester ist das Weblog tot. Mit Zotero verfolgen die beiden einen ganz anderen Ansatz, und wir sind gespannt ob dieser funkioniert. (mehr …)

Vorsicht, Kampflerner!

Rechtzeitig zum Semesterbeginn an den Universitäten der Deutschschweiz am Montag eine wunderbare Beobachtung von Hendrik Steinkuhl auf SPIEGELonline:

Wenn mich ein Thema nicht interessiert, verbringe ich die Seminarzeit mit Kinderspielchen (Schiffe versenken, an sonnigen Tagen Kommilitonen mit dem Geo-Dreieck blenden) oder gleich zu Hause. Unmittelbar vor einer Prüfung prügle ich mir dann das nötige Wissen ins Kurzzeitgedächtnis, um es danach so schnell wieder zu vergessen, wie Bulimie-Betroffene sich auskotzen. Früher war das verpönt und hieß Kampflernen. Heute ist es en vogue und heißt Bachelor-Studium.

Wir wünschen allen Dozierenden recht viel Freude im Unterricht und unseren Studiosi ein fröhliches Blenden!