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«Die Quellen sprechen» – Projekt des Bayrischen Rundfunks

Die Quellen sprechen - Bayerischer Rundfunk & Institut für Zeitgeschichte
Uns erreicht eine Mitteilung von der Pressestelle des bayerischen Rundfunks bezüglich eines interessanten Projekts, das wir gerne unserer geschätzten Leserschaft empfehlen wollen:

„Der Bayerische Rundfunk hat in Zusammenarbeit mit dem Institut für Zeitgeschichte ein Langzeitprojekt zur Holocaust-Dokumentation gestartet. Schauspieler und Zeitzeugen lesen Hunderte von ausgewählten Dokumenten zur Judenverfolgung durch die Nationalsozialisten. Historiker erläutern die politischen Hintergründe und diskutieren Forschungsfragen. Die Texte werden in Bayern 2 gesendet und stehen dauerhaft im Internet zur Verfügung.“1

Mehr Informationen (und die Hör-Dokumente) sind auf der Projekt-Website «die-quellen-sprechen.de» zu finden.

  1. Anmerkung der hist.net-Redaktion: Wir gehen davon aus, dass auch Schauspielerinnen, Zeitzeuginnen, Nationalsozialistinnen und Historikerinnen „mitgemeint“ sind. []

Dis Connecting Media

Mit der für Medienwissenschaftler typischen sperrigen Schreibweise «Dis Connecting Media» hat eine Gruppe von zumeist jüngeren Forschenden am Institut für Medienwissenschaft der Universität Basel die Phänomene Telephon und Telephonieren untersucht. Das kürzlich erschienen Buch dazu versammelt eine Reihe von Beiträgen wissenschaftlicher und künstlerischer Art – ein schön gemachtes Werk mit wunderbaren Illustrationen und unterhaltsamen Texten unter anderem von Regine Buschauer, Frank Haase, Stefan Münker und Hansmartin Siegrist.

Die Basler Medienwissenschaftlerin Regine Buschauer stand letzte Woche bei Radio DRS Red und Antwort; den Beitrag als MP3-Download oder als Stream gibt es exklusiv auf hist.net!

Talking Historians

Die Pläne für die hist.net-Talks sind nun auch schon einige Jahre alt, aber sie liegen noch immer in der Schublade. An der fehlenden Lust liegt es nicht, eher an Zeitmangel. Die Idee war simpel und wenig phantasievoll: Zusammen mit den Kollegen der Wiener Elektronischen Schule treffen wir uns alle paar Wochen zu einem rund 30 bis 60 Minuten dauernden Talk, um aktuelle Entwicklungen in den Digital Humanities und rund um die Projekte, die wir in Basel und Wien am Laufen haben, zu besprechen. Ein digitales Quartett sozusagen.

Aber wie gesagt, im Moment liegen die Pläne brach.
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Geschichts-Ausstellung-Hörspiel-Theater 2.0

Eine Theater-Truppe, die sich Rimini Protokoll nennt, hat in Zusammenarbeit mit dem Hebbel-Theater und im Auftrag der Redaktion Deutschlandradio Kultur (im Rahmen des Projekts Radioortung) in Berlin eine Produktion mit dem Titel „50 Aktenkilometer – ein begehbares Stasi-Hörspiel“ entwickelt. (mehr …)

Q History – Geschichtsblog des Monats Oktober 2010


Der Geschichtsblog dieses Monats ist ein weiterer Vertreter der Cross-Media-Blogs: Institutionen oder Redaktionen setzen sich mit historische Themen auseinander und verteilen die Produkt in verschiedenen Medien-Kanälen. Das ist beispielsweise beim BBC History Blog so gewesen. Bei Q History handelt es sich um ein Sendegefäss des Campus-Radio „Q“, eines Hochschulrundfunk-Projektes, dass seit 1999 in Münster auf Sendung ist. Radio Q ist ein Programm von Studierenden für Studierende und deckt (nebst dem Senden von Musik) verschiedene Interessen von Hochschulangehörigen ab. Hierzu gehört auch das Magazin Q History, das im Sommersemester 2009 an den Start ging und von einer fünfköpfigen, vermutlich Geschichte studierender1 Redaktion betreut wird. Begleitend zu den monatlichen Radio-Sendungen, die sich immer einem bestimmten Thema zuwenden, publiziert die Redaktion die Inhalte der Sendungen auch noch aufbereitet auf dem sendungseigenen Weblog.
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  1. leider wird das auf den einschlägigen Seiten nicht nicht näher erläutert []

Das Unwort des Jahres: «depublizieren»

Mir scheint, das Unwort des Jahres 2010 steht bereits zur Jahresmitte fest: «depublizieren». Mich erinnert das an «demilitarisieren». Ich depubliziere, du depublizierst. Und vor allem die Öffentlich-Rechtlichen depublizieren, zumindest in Deutschland.

Wikipedia kennt den Begriff noch nicht (!), im Duden steht er selbstredend auch nicht, aber eine Seite www.depublizieren.de gibt es bereits. Und dort prangt die von uns hier eingeblendete Traueranzeige.
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Beiträge zur Archäologie der Kindheit

radio

Angeregt von Kollega Hodels Recherchen in der eigenen Kinderstube fiel mir heute ein Buch mit dem völlig unmöglichen Titel «Radiobasteln für Jungen» in die Hände. Das Buch stand im elterlichen Bücherregal und ich erinnere mich, dass ich als Kind öfters darin gelesen habe. Das kleine Bändchen trug den verheissungsvollen Untertitel «Empfänger gut gebaut und gut verstanden». Ich weiss, dass ich mir weder je einen Radioempfänger gebaut habe, noch jemals verstanden habe, wie sie wirklich funktionieren. Aber seit meiner Kindheit faszinieren mich diese Geräte und fasziniert mich die Technik des Radios.
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