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Talking Historians

Die Pläne für die hist.net-Talks sind nun auch schon einige Jahre alt, aber sie liegen noch immer in der Schublade. An der fehlenden Lust liegt es nicht, eher an Zeitmangel. Die Idee war simpel und wenig phantasievoll: Zusammen mit den Kollegen der Wiener Elektronischen Schule treffen wir uns alle paar Wochen zu einem rund 30 bis 60 Minuten dauernden Talk, um aktuelle Entwicklungen in den Digital Humanities und rund um die Projekte, die wir in Basel und Wien am Laufen haben, zu besprechen. Ein digitales Quartett sozusagen.

Aber wie gesagt, im Moment liegen die Pläne brach.
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Plagiator erhält Zürcher Journalistenpreis

Plagiatoren treiben nicht nur in der Wissenschaft ihr Unwesen, sondern seit eh und je auch in den Medien. Eine besonders unappetitliche Geschichte macht seit einigen Tagen in der Schweizerischen Medienszene die Runde: Letzte Woche erhielt der aus Basel stammende Jung-Journalist Maurice Thiriet, beim einstmals renommierten Tages-Anzeiger (Zürich) zuständig für «Medien, Drogen, Prostitution, Glücksspiel» den Zürcher Journalistenpreis.
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Eine Lokalposse als Timeline

In Basel, wo sich bekanntlich der Konzernsitz von hist.net befindet, spielen sich zur Zeit hochdramatische lokalpolitische Medienereignisse ab. Die einzige (und ziemich marode) Lokalzeitung der Stadt wurde vor einigen Monaten von rechtsbürgerlichen Investoren übernommen, eine von links nach rechts konvertierte Edelfeder als Chefredaktor installiert und der abgewählte Bundesrat Christoph Blocher als Berater verpflichtet. Nun aber regte sich Widerstand in der Stadt, die Investoren stiessen daraufhin das verschuldete Lokalblatt an einen gut vernetzten Selfmade-Manager ab und die Restbestände einer kritischen Öffentlichkeit rätseln seither darüber, woher dieser das nötige Kleingeld für diesen Deal hergehabt haben könnte.
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