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Buchmesse (5): Notizen Donnerstag

Während das Web in der Zählung bei 2.0 angelangt ist und das Medium Buch sich diesem Spiel bisher verweigert hat, wurde hier in Frankfurt bereits das Nonbook 4.0 vorgestellt!

Gastland im nächsten Jahr wird die Türkei sein. Ganz wunderbar gefallen hat uns auf jeden Fall schon einmal das Logo des Messeauftrittes 2008:

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Buchmesse (4): Medium Buch

Am Donnerstag reiste eine grössere Gruppe aus meinem Medienpraktischen Kurs «Medium Buch. Buchgeschichte(n) aus Basel» an die Messe nach Frankfurt. Da es wenig Sinn mach, mit über zehn Leuten gemeinsam durch die Hallen zu laufen, haben wir uns in kleine Gruppen aufgeteilt und wer wollte, konnte sich mehrmals im Laufe des Nachmittages an verabredeten Checkpoints einfinden.

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Einer der Höhepunkte des Nachmittages war wohl für die meisten ein kleiner Empfang beim Picus Verlag aus Wien, zu dem wir eingeladen wurden. Helene Griendl stellte uns charmant und kompetent zugleich den kleinen, aber feinen Verlag vor, der sich seit Jahren mit einem qualitativ hochstehenden Programm erfolgreich am hart umkämpften Büchermarkt halten kann. Wie immer werden wir – das heisst alle Kurs-Teilnehmenden – in unserem Wiki über diesen Ausflug berichten.

Medium Buch. Buchgeschichte(n) aus Basel: Das Papiermuseum

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Es war ein äusserst lehrreiches und spannendes Programm, das uns Peter F. Tschudin heute im Papiermuseum präsentiert hat. Tschudin war von 1974 bis 2002 wissenschaftlicher Leiter des Papiermuseums und gehört weltweit zu den renommiertesten Papierhistorikern. In vier Gruppen konnten wir uns in einem ersten Teil das Museum anschauen und versuchen, die von Tschudin gestellten Fragen zu beantworten: Es ging um die Entstehung der Schrift, um die Bedeutung Gutenbergs, um die Druckerstadt Basel und um einige frühe Drucke aus Basel. Im zweiten Teil diskutierte Tschudin mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Kurses diese Fragen und beeindruckte wohl alle mit seinem breiten und fundierten Wissen und mit seiner Gabe, komplizierte Zusammenhänge verständlich darzustellen. Die Sitzung wird von allen Beteiligten in unserem hauseigenen Wiki dokumentiert!

Am nächsten Donnerstag steht ein gemeinsamer Rundgang auf der Frankfurter Buchmesse auf dem Programm.

Medium Buch. Buchgeschichte(n) aus Basel

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Nach dem Medienpraktischen Kurs im letzten Semester zum Thema «Schreiben für Wikipedia» (ich weiss, wenn ich das jetzt noch ein paar Mal hier nenne, wird mich Kollege Hodel vollends auf den Mond schiessen wollen und Google uns wegen Link-Spam sperren …) habe ich für dieses Semester ein Kontrastprogramm vorgesehen: Eine kurze Einführung in die Buchwissenschaft, kombiniert mit einer praxisnahen Beschäftigung mit dem Medium Buch.

Dass die Buchstadt Basel an den diversen Ausbildungsstätten kein buchwissenschaftliches Angebot kennt, erstaunt. Dabei befinden sich einige hochinteressante Einrichtungen in Basel: der weltweit älteste Buchverlag, die Papiermühle mit einer beachtlichen mediengeschichtlichen Sammlung, die Universitätsbibliothek mit einer grossartigen Sammlung von Frühdrucken und und und. Im Kurs «Medium Buch. Buchgeschichte(n) aus Basel» werden wir diese Institutionen aufsuchen und einige dazu: das Buchzentrum zum Beispiel bei Olten und den Karger Verlag und natürlich die Frankfurter Buchmesse.

Ach so: der Kurs ist leider schon mehr als ausgebucht. Aber natürlich werden auch in diesem Kurs die Neuen Medien eine Rolle spielen, ganz so, wie es sich für einen Kurs aus der hist.net-Küche von Haber & Hodel gehört. Die Studierenden werden den Kurs in unserem hauseigenen Wiki dokumentieren, mit Bildern, Berichten, Literaturangaben, Fragen und Kritik. Ein Anfang ist schon gemacht und ich bin gespannt, wie es weiter gehen wird. Den Abschluss wird übrigens am 20. Dezember ein öffentliches Podium zum Thema «Das Buch am Ende. Am Ende das Buch» bilden. Details folgen!

 

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