weblog.hist.net

Compas – ein neues Onlinetool zum strukturierten Forschen im Web ist online

Unsere Kollegen drüben von infoclio.ch haben gerade noch rechtzeitig zum Semesterbeginn ein neues Online-Lehrmittel zu den Bereichen Informationskompetenz und Online-Recherche aufgeschaltet, das wir gerne an dieser Stelle empfehlen möchten: »compas – Strukturiertes Forschen im Web« ist ab sofort unter www.compas.infoclio.ch frei verfügbar.

Das Lehrmittel ist in drei Kapitel gegliedert:
1. Persönliche digitale Infrastruktur aufbauen
2. Fachrecherche
3. Kontakte pflegen und partizipieren

»compas.infoclio.ch« kann als Lehrmittel im Einführungsstudium der Geschichtswissenschaften und den Methodenseminaren eingesetzt werden und soll als Nachschlagewerk für die Studierenden dienen. Darüber hinaus soll das Lehrmittel auch zu einem wertvollen Arbeitsinstrument für Studierende und Forschende aus anderen Fachrichtungen werden.

Zugangs- und Nutzungsrechte für historische Quellen im Web

Wir hatten uns ja einmal vorgenommen, nicht zu einer reinen Ankündigungsplattform zu verkommen, aber heute ist schon wieder eine wichtige Tagung zu annoncieren: Unsere Kollegen von infoclio.ch und e-codices.ch werden im November das Thema der Zugangs- und Nutzungsrechte für historische Quellen aufgreifen. Mit einigen vielversprechenden Referenten, wie ein Blick ins Programm zeigt.

«Die Tagung widmet sich dem für die Forschung im 21. Jahrhundert essentiellen direkten Zugang zu den Quellen des kulturellen Erbes im Internet. Sie setzt sich zum Ziel, die unterschiedlichen Interessen der verschiedenen Akteure herauszuarbeiten und den betroffenen Organisationen dabei behilflich zu sein, ihre Positionen zu reflektieren und Massnahmen und Richtlinien zu formulieren.
(mehr …)

Eine neue Plattform: de.hypotheses.org

Unter der Adresse hypotheses.org betreibt Pierre Mounier mit seinem Team seit einigen Jahren eine äusserst erfolgreiche Blog-Plattform für den französischsprachigen Raum. Rund 240 Blogs aus dem ganzen Feld der Geistes- und Sozialwissenschaften sind unter dem Dach von hypotheses.org versammelt und profitieren vom Support und der Visibilität dieses Angebotes.
(mehr …)

THATcamp – vorbei und vergessen?

THATcamp: Entscheidungsfindung an der Wandtafel

THATcamp: Entscheidungsfindung an der Wandtafel (Foto: ©Serge Noiret, siehe Fussnoten)


Vor etwas mehr als einer Woche ging das erste THATcamp in der Schweiz zu Ende. Die Stimmung am Ende der zweitägigen Veranstaltung war aufgeräumt und locker. Doch was bleibt von dieser Tagung haften – nebst der (hier und hier) bereits ausführlich analysierten Benennung der Geschlechterproblematik in den Digital Humanities? Hat sich das Format der „unconference“ bewährt? Sind neue Themen und Probleme benannt und angesprochen worden, oder gab es neue Erkenntnisse zu altvertrauten Fragestellungen? Oder war das THATcamp vor allem eine gute Gelegenheit, um alte Bekanntschaften zu pflegen und neue zu knüpfen? Wie immer die von individuellen Erwartungen und Erlebnissen geprägte Antwort ausfällt: die Stärke des THATcamp liegt im inhärenten Versprechen, dass eine Wiederholung zur Verstetigung des Austausches innerhalb der Gemeinschaft führen kann.

Das Format des THATcamp zeigte meines Erachtens Stärken und Schwächen einer solchen „unconference“. (mehr …)

THATcamp Switzerland Bootcamp Tour

THATcamp Switzerland

Das erste THATcamp in der Schweiz ist vorbei. Auf den Tag genau vor einem Jahr hatte Mills Kelly am Workshop «Geschichtswissenschaften und Web 2.0», das infoclio.ch und hist.net gemeinsam in Basel organisiert hatten, versprochen, wieder in die Schweiz zu kommen, falls wir ein THATcamp machen. Mills hat sein Wort gehalten und er war da. Mein Dank geht deshalb in erster Linie an ihn, für die vielen Impulse, für die spannenden Gespräche und natürlich für das Motto, das er uns in seiner Begrüssung am Freitag mit auf den Weg gegeben hatte: «Have fun».

Ein sehr grosses Dankeschön gebührt aber auch Enrico Natale und Eliane Kurmann, die von infoclio.ch aus die ganz handfeste Organisation des Anlasses geplant, koordiniert und durchgeführt hatten. Es hat alles ganz wunderbar geklappt! Und natürlich wäre das THATcamp in dieser Form nicht möglich gewesen, hätte nicht Claire Clivaz von der Universität Lausanne den Kontakt zu den Verantwortlichen vor Ort hergestellt, um Räume und Infrastruktur der UNIL benutzen zu können.

Persönlich möchte ich mich auch ganz herzlich bei den Studierenden aus Basel und Zürich bedanken, die nicht nur aktiv mitgedacht und -diskutiert haben, sondern auch zahlreiche PiratePads über die einzelnen Sessions bespielt haben.

(mehr …)

THATCamp Switzerland: jetzt registrieren!

Die Anmeldung zum THATCamp Switzerland ist ab sofort online möglich!
(mehr …)

L’université de Lausanne accueille le premier THATCamp Switzerland

Organisé par infoclio.ch, hist.net et l’association Histoire et Informatique, en collaboration avec les Archives fédérales suisses, le Historisches Seminar de Bâle et la coordination E-learning de l’université de Zurich, l’université de Lausanne accueille pour la première fois sur sol suisse cette manifestation typique des «Digital Humanities», le THATCamp: étudiants, doctorants et chercheurs de grands noms se rassembleront du vendredi 11 novembre à 11h au samedi 12 novembre à 17h à l’Amphimax sur le campus de l’UNIL.
(mehr …)

Enrico Natale neuer Geschäftsleiter von infoclio.ch

Enrico Natale, bisher interimistischer Leiter von infoclio.ch, wird neu Geschäftsleiter der Geschichtsplattform! Wir von hist.net gratulieren Enrico für diese Anerkennung seines bisherigen Engagements durch die zuständigen Gremien und freuen uns auf die weitere anregende Zusammenarbeit mit ihm und seinem Team!

Dokumentation «Geschichtswissenschaft und Web 2.0» erschienen

Am 12. November vergangenen Jahres organisierte hist.net zusammen mit infoclio.ch einen Workshop in Basel zum Thema «Geschichtswissenschaften und Web 2.0». Nachdem die Kollegen von infoclio.ch bereits alle Folien und Audiomitschnitte ins Netz gestellt haben, veröffentlichen wir nun eine als Einführung gedachte kleine Dokumentation zum Thema. Sie erscheint als Nummer 2 der kürzlich von hist.net lancierten neuen Publikationsreihe «The hist.net Working Paper Series» (HNWPS). Die 33 Seiten umfassende PDF-Datei kann ab sofort hier heruntergeladen werden.