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Historyblogosphere: Das Buch ist da.

Historyblogosphere

Eines der letzten Projekte von Peter Haber war „historyblogosphere„, ein Buch, in dem sich verschiedene Vertreter/innen der Digital Humanities und der Digital History mit dem Phänomen der Weblogs und seiner Implikationen für die Geschichtswissenschaft und die Historiographie befassten. Dieses Buch ist nun unter OA im Oldenbourg-Verlag erschienen und wird in Kürze auch als Printprodukt erhältlich sein. Herzlichen Dank und grosse Anerkennung für die gewaltige Leistung an Eva Pfanzelter und Julia Schreiner, die das Projekt nach Peters Tod noch zu einem guten und schönen Abschluss gebracht haben. Peter wäre bestimmt mehr als zufrieden mit dem Ergebnis.

H-Net goes Hungary!

Nach längeren Vorbereitungen ist gestern in Budapest der Grundstein für eine ungarische Diskussionsliste im Rahmen von H-Net gelegt worden. Das ist insofern bemerkenswert, weil die ungarische Geschichtswissenschaft sich in einer sehr speziellen Situation befindet.
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Das „Risorgimento“ in Wikipedia: Kleiner Praxis-Bericht

Eine kleine Veranschaulichung, wie und unter welchen Bedingungen Wikipedia nicht nur als Nachschlage-Werk hilfreich sein kann, sondern sogar zu neuen Einsichten und Erkenntnissen führen kann: Ich suchte für die Vorbereitung einer Sitzung nach Grundlagen-Material zur italienischen Geschichte des 19. Jahrunderts, konkreter zum Risorgimento. (mehr …)

Die Medien der Geschichte

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An den meisten Univeristäten in der Schweiz beginnt bereits nächsten Montag das sogenannte Frühjahrssemester (womit die unselige Abkürzung «SS» für Sommersemester endlich obsolet geworden ist) und so ist es langsam an der Zeit, die Webseiten zu aktualisieren … Am Montag wird die erste Sitzung meines Seminars «Die Medien der Geschichte» stattfinden. Ich freu mich, nach vielen Jahren wieder in Luzern unterrichten zu dürfen, denn die Universität hat eine angenehme Grösse und das Historische Seminar strahlt eine angenehme, konstruktive Atmosphäre aus.

Mit dem Thema «Die Medien der Geschichte» werde ich zwar nicht Neuland betreten, aber ein Seminar abhalten, das recht nahe an den aktuellen Forschungsthemen im Schnittfeld von Geschichts- und Medienwissenschaften liegt. Wir werden einige grundlegende Texte lesen – von Crivellari Crivellari etwa und von Schanze1 – und natürlich viel mit Beispielen und konkreten Fragestellungen arbeiten. Je nach dem, wieviele Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Kurs sein werden, werden wir auch ein Weblog oder unser Wiki verwenden.

  1. Dieser Text steht nur den angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Kurses zur Verfügung – das Urheberrecht lässt grüssen! []

Das Buch der Woche: Geschichte im Gedächtnis

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Unser heutiges «Buch der Woche» ist das neueste Buch von Aleida Assmann, die, obwohl Anglistin und Literaturwissenschaftlerin, eine der wichtigsten Stichwortgeber/innen der modernen Historiographie geworden ist. In ihrem neuesten Buch, entstanden aus einer Vorlesungsreihe am Kulturwissenschaftlichen Institut in Essen, beschäftigt sich Assmann erneut mit dem zentralen Thema ihres Schaffens: dem Gedächtnis. Dabei legt sie diesmal den Fokus auf die Rolle und Funktion von Generationen und exemplifiziert das Thema an einigen exemplarischen Generationen der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts.

Besonders gefallen hat mir der zweite Teil des Buches, in dem Aleida Assmann drei Grundformen historischer Präsentationen unterscheidet: Erzählen, Ausstellen und Inszenieren.

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