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Vom Nutzen und Nachteil von Twitter an Tagungen

Über den Nutzen und den Nachteil von Twitter in den Wissenschaften ist in den letzten Monaten nicht zu knapp berichtet worden. Zu erwähnen wäre zum Beispiel die Studie «Microblogging und die Wissenschaft. Das Beispiel Twitter» von Jana Herwig, Axel Kittberger, Michael Nentwich und Jan Schmirmund. Darin beschrieben die Autoren/innen sowohl die wissenschaftsinterne als auch die -externe Nutzung von Twitter. Eines der Themen war natürlich die Nutzung von Twitter an Tagungen. Gabriela Gosseck und Carmen Holotescu hingegen haben sich in ihrer kürzlich vorgelegten Untersuchung auf den Aspekt Twitter in Unterricht und Lehre befasst.
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.hist2011 – Geschichte im digitalen Wandel

Am 14. und 15. September 2011 veranstalten H-Soz-u-Kult und Clio-online gemeinsam mit «L.I.S.A. – Das Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung» an der Humboldt-Universität zu Berlin die Tagung «.hist2011 – Geschichte im digitalen Wandel».

Das 15-jährige Jubiläum von H-Soz-u-Kult, dem Fach- und Kommunikationsforum für die Geschichtswissenschaften, und das einjährige Bestehen von «L.I.S.A. – Das Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung» sind der Anlass, Veränderungen der Forschungspraktiken zu diskutieren. Damit gibt es nach 2003 und 2006 eine Neuauflage der erfolgreichen „.hist“-Tagungen des Clio-online Projektverbundes.
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Tagung «.hist2011 – Geschichte im digitalen Wandel» im September

Am 14. und 15. September 2011 veranstalten H-Soz-u-Kult und Clio-online gemeinsam mit L.I.S.A. – Das Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung an der Humboldt-Universität zu Berlin die Tagung «.hist2011 – Geschichte im digitalen Wandel».

Das 15-jährige Jubiläum von H-Soz-u-Kult, dem Fach- und Kommunikationsforum für die Geschichtswissenschaften, und das einjährige Bestehen von L.I.S.A., dem Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung, sind der Anlass, Veränderungen der Forschungspraktiken zu diskutieren. Damit gibt es nach 2003 und 2006 eine Neuauflage der erfolgreichen «.hist»-Tagungen des Clio-online Projektverbundes.
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Historische Lehrbücher und Überblicksdarstellungen



Historische Lehrbücher haben ebenso wie Überblicksdarstellungen einen schweren Stand auf dem Markt der wissenschaftlichen Publikationen. Weder mit der einen noch mit der anderen Textsorte lassen sich im Feld der professionellen Geschichtsschreibung besonders viele Meriten verdienen. Immer noch haftet dieser Textgattung scheinbar der Makel an, keine „richtige“ Forschungsleistung zu sein und mehr den Fleiss der Autoren widerzuspiegeln als Ausdruck ihres wissenschaftlichen Könnens zu sein.
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Historische Fachkommunikation 2.0

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Alle Jahre wieder trifft sich die Redaktion von H-Soz-u-Kult in Berlin zur grossen Redaktionskonferenz. Anfangs dieser Woche war es wieder so weit und während im letzten Jahr das Thema «Qualitätssicherung» im Mittelpunkt stand, drehten sich die Diskussionen heuer – neben dem Dauerthema Mittelknappheit – um die Zukunft der Historischen Fachkommunikation.

Ist das Medium E-Mail noch zeitgemäss oder müssen wir H-Soz-u-Kult langsam aber sicher einem Modernisierungsprozess unterziehen und den Realitäten von Web 2.0 anpassen? Interaktive Möglichkeiten einbauen und einen medialen Pluralismus mit Weblogs und Wiki-Systemen etc. zulassen?

Verlieren wir, wenn wir das tun, an Glaubwürdigkeit oder verlieren wir, wenn wir das nicht tun, vielmehr den Anschluss an die junge Generation von Historikerinnen und Historikern? Die Diskussionen waren spannend und ich hatte den Eindruck, dass am Schluss der Debatte die Einsicht vorherrschte, dass zumindest in einem kontrollieren Rahmen gewisse Experimente nicht mehr ausgeschlossen zu sein scheinen. Wie sagen doch die Berner so schön: «Gäng söfu!»

Ach, und fast hätten wir es ja vergessen: H-Net, die Dachorganisation von H-Soz-u-Kult mit Sitz an der Michigan State University, ging vor genau 15 Jahren (und unterdessen ein paar Tagen …) erstmals ans Netz (eigentlich wäre das zumindest ein symbolisches Traktandum gewesen an der Redaktionskonferenz).

Auf der Homepage von H-Net findet sich leider kein Hinweis auf das Jubiläum (überhaupt macht die Seite einen ziemlich desolaten Eindruck!), auf der internen Redaktorenliste ging aber – pünktlich am 25. Februar – eine Nachricht von Wendy Plotkin über den Ticker, aus der zu zitieren ich mir erlaube:

H-Net went on-line for the first time fifteen years ago today, on February 25, 1993. That was the day that H-Urban, the first H-Net list, sent out its first message — the program of the Society for American City and Regional Planning History — which I typed out by hand.

Wir gratulieren H-Net zu diesem reifen Alter und wünschen der Holding wie auch H-Soz-u-Kult viel Schwung und frischen Wind für die nächsten Jahre!

H-Soz-u-Kult in neuem Kleid

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H-Soz-u-Kult ist seit heute mit einem neuen, zeitgemässeren Erscheinungsbild online.

Buchmesse (6): Notizen vom Freitag

Was will uns dieser Messeauftritt sagen? Dass es mit Google doch nicht auf immer und ewig nur bergauf gehen kann?

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Sich einen ab-googlen kennen wir schon, die neueste Wortschöpfung lautet: zwaben! Ich zvabe, du zvabst, er zvabt …

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Sehr erfreulich, dass auf der diesjährigen Buchmesse erstmals mit dem Label «Preisträger im Wettbewerb ‚Das Historische Buch‘ H-Soz-u-Kult» geworben wurde.

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Das Thema Medienkompetenz treibt nicht nur den Kollegen Hodel um, auch die Buchhändler haben sich das eine oder das andere zum Thema überlegt …

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Historische Zeitschriften per RSS

Schon wieder die Wiener …! Der (Wiener) Kulturhistoriker Anton Tantner hat auf seinem (nicht nur für Hausnummer-Spezialisten absolut lesenswerten) Weblog namens Adresscomptoir einige geschichtswissenschaftliche Fachzeitschriften zusammengetragen, die ein RSS-Feed anbieten. Ich frage mich, wann die TOC-Dienste von H-Soz-u-Kult oder auch einiger Bibliotheken durch diese Entwicklung obsolet werden. Auf jeden Fall zeichnet sich eine Neustrukturierung des «TOC-Marktes» ab.