weblog.hist.net

www.geschichtsklitterung.de gibt es nicht

geschichtsklitterung

So einfach machen es uns die Geschichtsklitterer/innen nicht, dass sie die Ergebnisse ihrer Bemühungen unter der passenden Domain vorstellten. Die Adresse www.geschichtsklitterung.de ist also nichts als eine Idee und somit uns bleibt das Abenteuer erhalten, zufällig (oder gezielt) solcherlei Machwerke im Internet zu finden. Das kann man durchaus (woran wohl kaum jemand zweifelt), zum Beispiel, wenn man die taz liest (oder, alternativ, das Weblog Klio surft). (mehr …)

Sonnenfinsternis in Kärnten?

Beim Blättern in den Tageszeitungen der letzten Tage kam mir die Frage, wie die aktuellen Ereignisse in Kärnten in zweihundert Jahren interpretiert werden: «Die Sonne ist vom Himmel gefallen», hiess es nach dem Unfall Jörgls etwa, oder man hörte Vergleiche mit 9/11.
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Das Buch der Woche: Das Mittelalter hört nicht auf

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Das Mittelalter ist auch anfangs des 21. Jahrhunderts sehr präsent: Überall begegnen uns Ritter und Burgen, auf den Büchertischen stapeln sich mittelalterliche Historienromane. Unser Bild vom Mittelalter ist düster und romantisch zugleich, das Mittelalter scheint fremdartig und doch vertraut. Woher aber stammen diese Bilder, wie haben sie sich im Laufe der Jahrhunderte gewandelt und welche Bedeutungen wurden dem Mittelalter im Laufe der Zeit zugeschrieben?

Valentin Groebner, Professor für Allgemeine und Schweizer Geschichte des Mittelalters und der Renaissance an der Universität Luzern und ständiger Gast auf hist.net, geht in seinem neuesten Buch diesen Fragen nach. Entstanden ist ein spannendes, ein gut lesbares und immer wieder auch provozierendes Buch über Geschichte, Geschichtsbilder und den Umgang mit den eigenen Klischees.

Der Verlag hat eine schöne Seite aufgeschaltet und auch eine Leseprobe und eine Hörprobe (!) ins Netz gestellt.