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Irritationen im Alltag: WLAN „Buchenwald“?

wlan_buchenwald

Nebeneffekte beim Umzug: man/frau kommt in neue WLAN-Umgebungen und trifft auf neue WLAN-Bezeichnungen. Als mein Heimnetz wieder mal flachliegt und mein Rechner wissen will, ob ich in ein anderes Netzwerk einloggen möchte, gerate ich ins Grübeln und frage mich: Bin ich da einfach nur historisch überempfindlich, oder ist das doch ein Zeichen fehlenden historischen Fingerspitzengefühls, wenn mann/frau seinen/ihren privaten WLAN (notabene in einem urbanen Umfeld, also weit weg von jedem Wald mit Buchen) mit dem Netzwerk-Namen „Buchenwald“ versieht? Oder ist das ein pädagogischer Fingerzeig? Oder sogar ein (kaum verhohlener) Hinweis auf die eigene politische Gesinnung? Fällt das unter die Rassismus-Strafnorm? Unangenehm ist, dass ich mir nun ständig überlege, wer von meinen Nachbar/innen für diese merkwürdige und deplatzierte WLAN-Bezeichnung verantwortlich ist…

www.geschichtsklitterung.de gibt es nicht

geschichtsklitterung

So einfach machen es uns die Geschichtsklitterer/innen nicht, dass sie die Ergebnisse ihrer Bemühungen unter der passenden Domain vorstellten. Die Adresse www.geschichtsklitterung.de ist also nichts als eine Idee und somit uns bleibt das Abenteuer erhalten, zufällig (oder gezielt) solcherlei Machwerke im Internet zu finden. Das kann man durchaus (woran wohl kaum jemand zweifelt), zum Beispiel, wenn man die taz liest (oder, alternativ, das Weblog Klio surft). (mehr …)