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H-Net goes Hungary!

Nach längeren Vorbereitungen ist gestern in Budapest der Grundstein für eine ungarische Diskussionsliste im Rahmen von H-Net gelegt worden. Das ist insofern bemerkenswert, weil die ungarische Geschichtswissenschaft sich in einer sehr speziellen Situation befindet.
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Das Buch der Woche: Das Mittelalter hört nicht auf

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Das Mittelalter ist auch anfangs des 21. Jahrhunderts sehr präsent: Überall begegnen uns Ritter und Burgen, auf den Büchertischen stapeln sich mittelalterliche Historienromane. Unser Bild vom Mittelalter ist düster und romantisch zugleich, das Mittelalter scheint fremdartig und doch vertraut. Woher aber stammen diese Bilder, wie haben sie sich im Laufe der Jahrhunderte gewandelt und welche Bedeutungen wurden dem Mittelalter im Laufe der Zeit zugeschrieben?

Valentin Groebner, Professor für Allgemeine und Schweizer Geschichte des Mittelalters und der Renaissance an der Universität Luzern und ständiger Gast auf hist.net, geht in seinem neuesten Buch diesen Fragen nach. Entstanden ist ein spannendes, ein gut lesbares und immer wieder auch provozierendes Buch über Geschichte, Geschichtsbilder und den Umgang mit den eigenen Klischees.

Der Verlag hat eine schöne Seite aufgeschaltet und auch eine Leseprobe und eine Hörprobe (!) ins Netz gestellt.