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Vom Versprechen von Lernmaschinen zur Zeitlast von Bologna (IV)


Der kulinarische Ausklang der Tagung ist ebenso hochstehend wie die ausgezeichnete Podiumsdiskussion, von der hier aus rechtlichen Gründen nur einige Stichworte wiedergegeben werden können:

  • Longue Durée der Digitalen Medien
  • Bohrtechnisch bedingte Transformation der Wissenschaftskultur
  • Spielräume der Bologna-Lehr-Kultur
  • Reflexivität in der permanenten (digitalen/didaktischen/wissenschaftstheoretischen) Überforderung durch den digitalen Medienwandel

Auf dem Podium sassen: Rolf Schulmeister, Peter Haber, Felicitas Pflichter (Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung), Franz X. Eder, Wolfgang Schmale (Moderation).

Hiermit endet die Übertragung von der Tagung „Vom Versprechen von Lernmaschinen zur Zeitlast von Bologna“!

Vom Versprechen von Lernmaschinen zur Zeitlast von Bologna (III)

Peter Haber antwortet auf Fragen zu seiner Keynote

Der zweite Keynote-Referent ist Kollega Haber, der unter dem Titel «Lernmaschinen: Geplante und ungeplante Auswirkungen der neuen Kulturtechniken» eine Rückschau hält, nicht über Lernmaschinen, wozu er nur einige Exemplare aus der Geschichte der Lernmaschine vorstellt, sondern über die Entwicklung des eLearning am Beispiel der Plattform hist.net. Entstanden ist hist.net als begleitende Website zu einem Kurs im Jahre 1999 an der Universität Basel zur Nutzung des Internets in den Geschichtswissenschaften. (mehr …)

Vom Versprechen von Lernmaschinen zur Zeitlast von Bologna (II)

Nach der Rückschau folgt die erste Keynote von Rolf Schulmeister, einschlägig bekannter E-Learning-Experte, der die Evaluation des Projekts Geschichte Online betreute, die (wie Wolfgang Schmale und Martin Gasteiner erläutern) eher den Charakter einer Beratung angenommen hat.

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Vom Versprechen von Lernmaschinen zur Zeitlast von Bologna (I)

Abschlussveranstaltung zu Geschichte Online

Heute, am 5. Dezember 2008, findet die Abschlussveranstaltung zum Projekt Geschichte Online statt, worauf Kollega Haber bereits hingewiesen hat.

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Vom Versprechen der Lernmaschinen zur Zeitlast von Bologna

2002 startete an der Universität Wien das eLearning-Projekt «Geschichte Online». Nach sechs Jahren Entwicklungsarbeit ist es also an der Zeit, Bilanz zu ziehen, einen Blick zurück und auch in die Zukunft zu werfen: Inwieweit ist es gelungen, neue Medien im Fach Geschichte in die neuen Strukturen einer «Bologna-Studienarchitektur» zu integrieren?

Am Freitag, 5. Dezember 2008 im Semperdepot an der Lehargasse 6-8, von 9:30 Uhr bis 18 Uhr. Das ausführliche Programm gibt es hier.

HOK – Lesen: Orientierungshilfen hoch 2

Mit der Absicht, die Nutzerinnen und Nutzer bei der Orientierung im Datenmeer (oder Datendschungel oder Informationsdickicht oder Informationsflut) des unstrukturierten Internets zu unterstützen, sind Verzeichnisse und Suchmaschinen angetreten. Bald gab es soviele verschiedene Verzeichnisse und Suchmaschinen, dass es Orientierungshilfen für die Orientierungshilfen gab: Suchmaschinen-Guides, Meta-Suchmaschinen, Linklisten von Verzeichnissen.

Solche Orientierungshilfen gibt es auch für die Geschichtswissenschaften, nennen wir nur mal clio-online und H-Soz-Kult. Bald gab es auch für Geschichtswissenschaften besondere Online-Einführungen und -lehrgänge in diese Orientierungshilfen. Nun sind es bald soviele, dass es nötig scheint, eine Übersicht zu den Einführungen in die Orientierungshilfen zusammen zu stellen. Eine erste, oberflächliche Recherche bringt gleich vier, sehr unterschiedliche Angebote zum Vorschein:

Diese Einführungen und Leitfaden bieten nicht nur Handhabe zur Orientierung im Netz im Sinne gezielter Suchstrategien, sondern auch Aussagen und Anleitungen zur Quellenkritik. Auf dieses Stichwort werde ich wohl noch einige Male zurückkommen.