weblog.hist.net

Eine neue Plattform: de.hypotheses.org

Unter der Adresse hypotheses.org betreibt Pierre Mounier mit seinem Team seit einigen Jahren eine äusserst erfolgreiche Blog-Plattform für den französischsprachigen Raum. Rund 240 Blogs aus dem ganzen Feld der Geistes- und Sozialwissenschaften sind unter dem Dach von hypotheses.org versammelt und profitieren vom Support und der Visibilität dieses Angebotes.
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THATcamp – vorbei und vergessen?

THATcamp: Entscheidungsfindung an der Wandtafel

THATcamp: Entscheidungsfindung an der Wandtafel (Foto: ©Serge Noiret, siehe Fussnoten)


Vor etwas mehr als einer Woche ging das erste THATcamp in der Schweiz zu Ende. Die Stimmung am Ende der zweitägigen Veranstaltung war aufgeräumt und locker. Doch was bleibt von dieser Tagung haften – nebst der (hier und hier) bereits ausführlich analysierten Benennung der Geschlechterproblematik in den Digital Humanities? Hat sich das Format der „unconference“ bewährt? Sind neue Themen und Probleme benannt und angesprochen worden, oder gab es neue Erkenntnisse zu altvertrauten Fragestellungen? Oder war das THATcamp vor allem eine gute Gelegenheit, um alte Bekanntschaften zu pflegen und neue zu knüpfen? Wie immer die von individuellen Erwartungen und Erlebnissen geprägte Antwort ausfällt: die Stärke des THATcamp liegt im inhärenten Versprechen, dass eine Wiederholung zur Verstetigung des Austausches innerhalb der Gemeinschaft führen kann.

Das Format des THATcamp zeigte meines Erachtens Stärken und Schwächen einer solchen „unconference“. (mehr …)

THATcamp Switzerland

Das erste THATcamp in der Schweiz ist vorbei. Auf den Tag genau vor einem Jahr hatte Mills Kelly am Workshop «Geschichtswissenschaften und Web 2.0», das infoclio.ch und hist.net gemeinsam in Basel organisiert hatten, versprochen, wieder in die Schweiz zu kommen, falls wir ein THATcamp machen. Mills hat sein Wort gehalten und er war da. Mein Dank geht deshalb in erster Linie an ihn, für die vielen Impulse, für die spannenden Gespräche und natürlich für das Motto, das er uns in seiner Begrüssung am Freitag mit auf den Weg gegeben hatte: «Have fun».

Ein sehr grosses Dankeschön gebührt aber auch Enrico Natale und Eliane Kurmann, die von infoclio.ch aus die ganz handfeste Organisation des Anlasses geplant, koordiniert und durchgeführt hatten. Es hat alles ganz wunderbar geklappt! Und natürlich wäre das THATcamp in dieser Form nicht möglich gewesen, hätte nicht Claire Clivaz von der Universität Lausanne den Kontakt zu den Verantwortlichen vor Ort hergestellt, um Räume und Infrastruktur der UNIL benutzen zu können.

Persönlich möchte ich mich auch ganz herzlich bei den Studierenden aus Basel und Zürich bedanken, die nicht nur aktiv mitgedacht und -diskutiert haben, sondern auch zahlreiche PiratePads über die einzelnen Sessions bespielt haben.

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