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After the Hype has gone – kleine Zwischenbilanz zu eLearning und eResearch


Eigentlich ist dieser Weblog nichts anderes als ein permanentes Ziehen von Zwischenbilanzen über die Auswirkungen des digitalen Medienwandels auf die Praxis der Geschichtswissenschaft in Lehre und Forschung. Hier sei aus gegebenem Anlass (GMW-Konferenz 2010 und infoclio-Tagung zu digitalen Infrastruktur-Angeboten) eine weitere solche vorläufige, sich in den laufenden Diskurs einbringende (und daher viele Erkenntnisse in neuer Ausprägung paraphrasierende) Zwischenbilanz gezogen.
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Die Unsichtbaren: Tele-Vortrag als Referent

Gestern hatte ich einen Auftritt via Internet-Verbindung in einer eLearning-Veranstaltung der Universität Dortmund, die mir wieder einmal die Eigenheiten «web-unterstützter Distanz-Lehrarrangements» deutlich vor Augen geführt hat.

Aufgrund der technisch bedingten Anordnung sah ich die Teilnehmenden am Online-Seminar zu «Great Depression Online» nur zu Beginn der Veranstaltung, die Umgebung sieht nur ein Videobild der jeweils Sprechenden vor. (mehr …)

Was ist eigentlich «Forschendes Lernen»?

forschendeslernen

Letzte Woche luden Ricarda T. D. Reimer vom E-Learning Center und Dr. Peter Tremp von der Arbeitsstelle für Hochschuldidaktik der Universität Zürich zu einem «wissenschaftlichen Tagesgespräch» an den runden Tisch nach Zürich. Es ging um die Frage, wie das Konzept der «Forschenden Lehre» sinnvoll im Hochschulbereich eingesetzt werden kann und welche Perspektiven netzbasierte Arbeitsumgebungen für die «Forschende Lehre» bieten könnten.
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Wozu eigentlich Podcasts an der Universität?

podcast

«Mit Podcasting unterwegs: Wo macht ihr Einsatz Sinn? Welche Wirkung erzielen sie? Best Practice und Tipps» lautete der etwas schwerfällige Titel eines Workshops, den die Konferenz der Uni-Medienstellen in der Schweiz heute in Bern organisiert hatte.
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Renaissance der Hochschuldidaktik?

gmw2009

Da uns Kollega Hodel seinen Bericht von der diesjährigen GMW-Tagung «E-Learning 2009 – Lernen im Digitalen Zeitalter» in Berlin vorzuenthalten scheint, verweisen wir auf einen Rückblick aus der Feder von Wolfgang Neuhaus.
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Zwitschern auch bei uns schon bald die Universitäten?

twitteruni

Es ist ja nicht so, dass wir neuen Lern- und Unterrichtsformen an der Universität abgeneigt wären. Mit Weblogs und Wikis haben wir zum Beispiel bereits einige didaktische Modelle ausprobiert, über Podcasts an der Uni werden wir in Kürze mit einigen Kollegen nachdenken. Aber Twitter? Wie soll man mit Twitter den Unterricht bestreiten? Wir wissen es nicht. Aber es gibt offenbar Kollegen, die es wissen wollen und es nun ausprobieren, wie gawker.com berichtet. Wir sind gespannt (Danke CYBERSCIENTIST für diesen Hinweis)

Bild: Jonny Goldstein auf flickr.

Vom Versprechen von Lernmaschinen zur Zeitlast von Bologna (III)

Peter Haber antwortet auf Fragen zu seiner Keynote

Der zweite Keynote-Referent ist Kollega Haber, der unter dem Titel «Lernmaschinen: Geplante und ungeplante Auswirkungen der neuen Kulturtechniken» eine Rückschau hält, nicht über Lernmaschinen, wozu er nur einige Exemplare aus der Geschichte der Lernmaschine vorstellt, sondern über die Entwicklung des eLearning am Beispiel der Plattform hist.net. Entstanden ist hist.net als begleitende Website zu einem Kurs im Jahre 1999 an der Universität Basel zur Nutzung des Internets in den Geschichtswissenschaften. (mehr …)