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Zwei Beiträge zur historischen Quellenkritik anhand digitaler Daten

perspektivenwechsel

Obwohl es in diesem Blog ausgewiesene Fachexperten gibt, die auf diesem Gebiet regelmässig publizieren, möchte ich hier zwei Bücher zum Thema kurz vorstellen.

Das erste Buch ist 2009 als Band 2 der Kölner Beiträge zu einer geisteswissenschaftlichen Fachinformatik erschienen und das andere wurde 2004 von der KNAW (Koninklijke Nederlandse Akademie van Wetenschappen) als PDF veröffentlicht.
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Vom Zauber analoger Arbeitstechniken

Ich sitze im Garten und arbeite am Buch zu den Digitalen Arbeitstechniken. Mein MacBook liegt zwar griffbereit auf dem Tisch vor mir, aber ich lese ein Buch. Plötzlich schimmert die Seite farbig. Das gebrochene Licht fächert sich unter der Laube als bunter Regenbogen auf der Buchseite auf. Wenige Augenblicke später ist der Zauber vorbei, die Seite wieder weiss. Welch ein Glück, hatte ich mich heute für die analogen Arbeitstechniken entschieden [x-posted].

Digitale Arbeitstechniken


Vorbestellungen nehmen wir gerne entgegen unter digitale.arbeitstechniken@histnet.ch

Digitale Arbeitstechniken

Viele Beiträge in diesem Weblog kreisen um die Frage, wie sich die Arbeitsweise einer Historikerin, eines Historikers durch die Digitalisierung in den letzten Jahren verändert hat. Welche Arbeitsschritte sind unverändert geblieben, welche sind dazu gekommen? Was ist obsolet geworden?

Einige Aspekte sind in den letzten Jahren intensiv diskutiert worden, zum Beispiel die neuen Suchmöglichkeiten. Das «Google-Syndrom», wie ich es vor Jahren einmal genannt habe, bezeichnet diese Veränderung beim Suchen nach wissenschaftlichen Informationen: Dank Google findet man eigentlich zu jedem Thema irgendetwas und bei jeder Suche bleibt gleichzeitig das schale Gefühl übrig, dass man wohl noch mehr hätte finden können.
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