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THATcamp – vorbei und vergessen?

THATcamp: Entscheidungsfindung an der Wandtafel

THATcamp: Entscheidungsfindung an der Wandtafel (Foto: ©Serge Noiret, siehe Fussnoten)


Vor etwas mehr als einer Woche ging das erste THATcamp in der Schweiz zu Ende. Die Stimmung am Ende der zweitägigen Veranstaltung war aufgeräumt und locker. Doch was bleibt von dieser Tagung haften – nebst der (hier und hier) bereits ausführlich analysierten Benennung der Geschlechterproblematik in den Digital Humanities? Hat sich das Format der “unconference” bewährt? Sind neue Themen und Probleme benannt und angesprochen worden, oder gab es neue Erkenntnisse zu altvertrauten Fragestellungen? Oder war das THATcamp vor allem eine gute Gelegenheit, um alte Bekanntschaften zu pflegen und neue zu knüpfen? Wie immer die von individuellen Erwartungen und Erlebnissen geprägte Antwort ausfällt: die Stärke des THATcamp liegt im inhärenten Versprechen, dass eine Wiederholung zur Verstetigung des Austausches innerhalb der Gemeinschaft führen kann.

Das Format des THATcamp zeigte meines Erachtens Stärken und Schwächen einer solchen “unconference”. (weiterlesen …)

Liste der lebendigen Traditionen in der Schweiz

Das schwezerische Bundesamt für Kultur hat imZusammenhang mit der Ratifikation des UNESCO-Übereinkommens zur Bewahrung des immateriellen Kulturerbes eine Liste der lebendigen Traditionen in der Schweiz erstellt und veröffentlicht. Sie enthält «bedeutende Formen des immateriellen Kulturerbes, die von Fachleuten und Vertretern der kantonalen Kulturstellen unter der Leitung des Bundesamtes für Kultur ausgewählt wurden.»
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Ein Name, den man sich merken sollte: J++

Nein, J++ hat nichts mit der Programmiersprache C++ zu tun, sondern ist der Name eines Startup dreier junger Journalisten, die, noch keine 25 Jahre alt, bereits zu den Grössen des florierenden Spezialbereichs Data Journalism gehören. Data Journalism hat in den letzten Monaten einige Highlights erlebt, als mit Wikileaks grosse Mengen von aktuellen Daten aufbereitet und analysiert werden konnte.
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«The use of computers in anthropology» (1962)

Als sich im Juni 1962 auf Burg Wartenstein in Niederösterreich rund 20 Fachleute aus den USA, aus Frankreich, England, Italien, den Niederlanden und aus Deutschland trafen, um während zehn Tagen The use of computers in anthropology zu diskutieren, war dies vermutlich die erste größere Veranstaltung, die zum Thema Digital Humanities stattfand. Diesen Begriff allerdings gab es damals noch nicht und sollte es auch noch sehr lange nicht geben.

Diese Konferenz zeigt aber, dass eine Beschreibung der Geschichtswissenschaften im digitalen Zeitalter nach einer historischen Aufarbeitung des aktuellen Zustandes verlangt, nach der Präsentation einer Vorgeschichte sowie nach einem historischen Kontext.

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Der digitale Werkzeugkasten

«Digital Humanists» ist für viele Kolleginnen und Kollegen noch immer ein Fremdwort. Aber auch diejenigen, die schon etwas davon gehört haben, können sich nicht so recht vorstellen, was konkret mit diesem neuen «Buzzword» gemeint sein könnte. Ein Wiki der kalifornischen Firma PBWorks sammelt und kommentiert Tools, die für die Arbeit in den «Digital Humanities» interessant sein könnten. PBWorks ist spezialisiert auf kollaborative Plattformen in den Bereichen Business und Bildung.

Twittern für die F.A.Z.

Stell Dir vor, Du twitterst unbekümmert (um nicht zu sagen etwas polemisch) an einer Tagung mit, sagen wir, sechzig Leuten. Und ein paar Tage später zitiert die F.A.Z. aus einem Deiner etwas vorlauten Tweets. So geschehen im Nachgang zur Tagung «Dans la toile des médias sociaux / Im Netz der sozialen Medien» Ende Juni in Paris. Soll noch einer sagen, twittern sei irrelevant für die Wissenschaft (wie ich das selbst anfangs etwas vorwitzig gesagt habe – Asche über mein Haupt).

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Call for Comments: «Data Driven History: Writing History by the Numbers?»

In the context of the amazing project «Writing History in the Digital Age», a born-digital, open-review volume edited by Jack Dougherty and Kristen Nawrotzki, I submitted a proposition and would like to invite you all to comment my abstract:
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L’université de Lausanne accueille le premier THATCamp Switzerland

Organisé par infoclio.ch, hist.net et l’association Histoire et Informatique, en collaboration avec les Archives fédérales suisses, le Historisches Seminar de Bâle et la coordination E-learning de l’université de Zurich, l’université de Lausanne accueille pour la première fois sur sol suisse cette manifestation typique des «Digital Humanities», le THATCamp: étudiants, doctorants et chercheurs de grands noms se rassembleront du vendredi 11 novembre à 11h au samedi 12 novembre à 17h à l’Amphimax sur le campus de l’UNIL.
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«Dans la toile des médias sociaux» | «Im Netz der sozialen Medien»

Morgen beginnt im Deutschen Historischen Institut Paris das zweitägige Kolloquium «Im Netz der sozialen Medien»: «Das Kolloquium beleuchtet in einer internationalen Perspektive die neuen sozialen Medien und die daraus resultierenden Netzwerke in ihrer Bedeutung für die Geisteswissenschaften. Im Mittelpunkt des Interesses steht dabei die Frage, wie sich die sozialen Medien auf unsere gegenwärtige Wissenschaftskultur auswirken. Eröffnet wird das Kolloquium durch Geert Lovink mit einem Vortrag zum Thema ‘Kulturpolitik der Sozialen Medien – von der Kritik zu Alternativen’» Das ausführliche Programm gibt es hier, den dazugehörigen Blog hier.

Mgram statt Ngram: Digitale Musikdaten visualisieren

Wer sagt denn, dass Digital Humanities immer nur mit Texten und Karten arbeiten müssen? Wie wäre es einmal mit Musik? Der Music Ngram Viewer wertet die digitalisierten Musikbestände der Petrucci Music Library aus und stellt sie ähnlich wie der Ngram Viewer von Google auf einer Zeitachse dar.

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