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Archive im digitalen Zeitalter (III). Regensburger Nachlese

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Heute vor einer Woche war ich schon wieder zurück aus Regensburg. Zeit also, den 79. Deutschen Archivtag Revue passieren zu lassen. Zuerst die positiven Eindrücke: Die Tagung mit rund 800 Teilnehmenden war sehr gut organisiert, sieht man vom scheusslichen Tagungsort an der Uni Regensburg ab. Sogar ein wLAN war vorhanden. Interessant fand ich auch die begleitende Ausstellung Archivistica, die Gelegenheit bot, mit Fachleuten ins Gespräch zu kommen und auch exotische Angebote genauer sich anzuschauen.
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Sechs Stichworte für eine Digitale Geschichtswissenschaft

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Ausgehend von den gemeinsam mit Jan Hodel vorgetragenen Thesen habe ich in Regensburg sechs Stichworte für eine Digitale Geschichtswissenschaft formuliert. Es sind nun weniger Thesen, vielmehr ist es der Versuch, Problembereiche zu definieren, die uns Historikerinnen und Historiker in den nächsten Jahren vermutlich beschäftigen werden.

Da ich hier in Regensburg mehrmals auf diese Stichworte angesprochen wurde, habe ich mich dazu entschlossen, den Schlussteil meines Eröffnungsreferates des Deutschen Archivtages hier vorab zu publizieren (der Text als PDF).
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Archive im digitalen Zeitalter (II)

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Wir sitzen in der Sektion „Open Access und Archive“ und zwitschern fröhlich vor uns her. Da Klaus Graf (im Bild ganz rechts) der reichlich versammelten Archivarenrunde zur Zeit rechtliche Nachhilfe erteilt, herrscht auf Archivalia im Moment seltsame Funkstille.

Archive im digitalen Zeitalter (I)

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Gestern in Regensburg angekommen, Vortrag gehalten, heute dann in den Sektionssitzungen. Nette Gesellschaft hier. Erstaunlich fand ich die Reaktionen auf meinen gestrigen Eröffnungsvortrag: viele positive Rückmeldungen, vor allem aber Verwunderung, dass so etwas „Revolutionäres“ hier als Eröffnungsvortrag möglich gewesen sei.
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