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Auswertung der Anhörung zum Thema Memopolitik

Nachdem uns Kollega Hodel bereits mit zahlreichen Beiträgen zur Tagung „Vom Versprechen der Lernmaschinen zur Zeitlast von Bologna“ versorgt hat (bei Hodel: „Vom Versprechen von Lernmaschinen …“, was ja auch interessant sein könnte!), sei hier nur kurz angemerkt, dass das Bundesamt für Kultur kürzlich die Ergebnisse der Anhörung zum Thema Memopolitik veröffentlicht hat.

Unsere Stellungnahme zum BAK-Bericht «Memopolitik»

Das Bundesamt für Kultur hat anfangs Juli seinen Bericht zur Memopolitik des Bundes veröffentlicht und zahlreiche Organisationen und Institutionen eingeladen, eine Stellungnahme zu verfassen. Auch wir erhielten eine EInladung und haben uns nun in einem kurzen Brief zum Bericht geäussert:
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Bericht zur Memopolitik der Schweiz liegt vor!

Das Bundesamt für Kultur hat seinen lange erwarteten Bericht zur Memopolitik der Schweiz veröffentlicht und interessierte Kreise zur Anhörung eingeladen. Der Bericht umreisst die Eckpunkte für «Eine Politik des Bundes zu den Gedächtnissen der Schweiz»:

Der Bericht zerstört die Illusion, der Bund sei verantwortlich für eine umfassende Regelung der Memopolitik in der Schweiz über alle Instanzen und Bereiche hinweg und weicht damit von den ersten Entwürfen einer Memopolitik ab. Der Bund ist verantwortlich dafür, dass seine Gedächtnisinstitutionen den aktuellen Herausforderungen begegnen können. Dies ist die Rolle des Bundes bei der Bewahrung des Gedächtnisses der Schweiz.

Auch hist.net ist offiziell eingeladen worden, zum Bericht Stellung zu beziehen, was uns natürlich sehr gefreut hat und selbstverständlich werden wir bis Ende August eine Stellungnahme abgeben. Gerne würden wir aber auch die Leserinnen und Leser unseres Weblogs einladen, den Bericht in unseren Kommenatarspalten zu diskutieren. Wir werden uns bemühen, diese Wortmeldungen in unsere eigene Stellungnahme einzubeziehen.

P.S.: Die wunderbare Abbildung stammt aus einer einschlägigen Vorstudie: Knoepfel, Peter / Olgiati, Mirta: Politique de la mémoire nationale, Chavannes-près-Renens 2005.