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In Wien brennt die Uni. Na und?

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Seit Wochen wird in Wien und anderswo gestreikt, werden Hörsäle besetzt und ein Ende der Ökonomisierung des Bildungswesen gefordert. Das finden auch wir digitale Historiker im fernen Basel ganz toll. Schon alleine deshalb, weil eine zünftige Portion Neid mitschwingt: Mit unserem Studienbeginn in den 1980er Jahren waren wir irgendwie zu jung für die 1968er Bewegung und sind wohl zu alt für die 2009er Unruhen.
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Amazons Bücherverbrennung und Buch 2.0

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Die von Amazon durchgeführte Löschaktion hat für einigen Wirbel im Netz gesorgt. In der Tat lässt sich ausgehend von diesem Vorfall weiterphantasieren, was noch so alles auf uns zukommen könnte. Das Buchhandels-Fachblatt boersenblatt zum Beispiel hat darüber nachgedacht, was wäre, «wenn im Falle einer Einstweiligen Verfügung ein Verlag beanstandete Passagen auf den E-Book-Versionen seiner Kunden löschen würde?» Gute Frage.
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Der Fluch des Teufels oder: Amazon und die digitale Bücherverbrennung

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Don Alphonso erzählt in seinem bei der FAZ gehosteten Weblog «Stützen der Gesellschaft» eloquent und kulturhistorisch hübsch eingebettet die Geschichte der modernen Bücherverbrennung, wie sie von Amazon offenbar neuerdings praktiziert wird. In einem Satz: Wegen angeblicher rechtlicher Probleme hat Amazon in seinem Bücherleihmaschinchen namens Kindle Kopien von Orwells Dystopie 1984 wieder gelöscht. Ausradiert. Einfach so. Und ausgerechnet das Buch 1984.
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