Von Peter Haber am 17. September 2008
Kategorie: Allgemein, digital.past | Tags: Allwissenheit, Buch, Campanella, Sonnenstaat, Utopien| Print-Version
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Vom einen Buch, das alles Wissen versammelt, war hier schon einmal die Rede (zweimal eigentlich, da Kollega Hodel freundlicherweise nochmals darauf einging). Das Schlaue Buch von Trick, Tick und Track hat natürlich nicht nur in der alexandrinischen Bibliothek ein Vorbild, sondern auch in den grossen Utopien der europäischen Geschichte.
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Von Peter Haber am 11. Mai 2008
Kategorie: Allgemein | Tags: Analoge Arbeitstechniken, Buch, digital.past, Digitale Arbeitstechniken, Medialität, Medium Buch| Print-Version
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Ich sitze im Garten und arbeite am Buch zu den Digitalen Arbeitstechniken. Mein MacBook liegt zwar griffbereit auf dem Tisch vor mir, aber ich lese ein Buch. Plötzlich schimmert die Seite farbig. Das gebrochene Licht fächert sich unter der Laube als bunter Regenbogen auf der Buchseite auf. Wenige Augenblicke später ist der Zauber vorbei, die Seite wieder weiss. Welch ein Glück, hatte ich mich heute für die analogen Arbeitstechniken entschieden [x-posted].
Von Peter Haber am 14. April 2008
Kategorie: Allgemein | Tags: Buch, Digital Humanities, Digitale Arbeitstechniken, opération historiographique| Print-Version
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Viele Beiträge in diesem Weblog kreisen um die Frage, wie sich die Arbeitsweise einer Historikerin, eines Historikers durch die Digitalisierung in den letzten Jahren verändert hat. Welche Arbeitsschritte sind unverändert geblieben, welche sind dazu gekommen? Was ist obsolet geworden?
Einige Aspekte sind in den letzten Jahren intensiv diskutiert worden, zum Beispiel die neuen Suchmöglichkeiten. Das «Google-Syndrom», wie ich es vor Jahren einmal genannt habe, bezeichnet diese Veränderung beim Suchen nach wissenschaftlichen Informationen: Dank Google findet man eigentlich zu jedem Thema irgendetwas und bei jeder Suche bleibt gleichzeitig das schale Gefühl übrig, dass man wohl noch mehr hätte finden können.
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Von Peter Haber am 4. Februar 2008
Kategorie: Allgemein, digital.past | Tags: Arbeitstechniken, Buch, Digital Humanities, digital.past, Turkel| Print-Version
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Wieviel technische Kenntnisse braucht der moderne Historiker, die moderen Historikerin? Welche Kenntnisse müssen wir uns in Zukunft aneignen im Umgang mit technischen und insbesondere digitalen Hilfsmitteln? Vor zehn Jahren war es selbstverständlich, dass Geschichtsstudierende in der Lage sind, ihre Magisterarbeit eigenhändig am Computer zu verfassen. Heute sollte es zum Standard gehören, dass angehende Historikerinnen und Historiker im Netz recherchieren und eine Website aktualisieren können. Und morgen? Werden wir dann selber programmieren können müssen? Tools für semantische Textanalysen bedienen? Bilder analysieren und bearbeiten? Komplexe Datenbanken erstellen?
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Von Peter Haber am 29. Dezember 2007
Kategorie: Allgemein | Tags: Buch, Buch der Woche, Didaktik, Diskursanalyse, Einführungsliteratur, Erzählen, Geschichtsdidaktik, Geschichtswissenschaft, Geschihtstheorie, Grundkurs, Handbuch, Narration, Narrativität, Studienliteratur, Wissenschaft| Print-Version
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Das heutige Buch der Woche hat eigentlich mit digitaler Geschichtswissenschaft oder Neuen Medien gar nichts zu tun. Trotzdem möchten wir es heute hier kurz vorstellen, denn es ist ein hifreiches Kompendium durch die vielen Themen und Felder der aktuellen Geschichtsdebatten. Für die kürzlich erschienene dritte Auflage des von Hans-Jürgen Goertz herausgegebenen “Grundkurses” wurden zahlreiche Beiträge gründlich überarbeitet und drei neue Themen fanden Eingang in das dickleibige, 860 Seiten umfassende Buch: Linguistic Turn, Diskursanalyse und Globalgeschichte.
Die drei Grosskapitel des Buches sind überschreiben mit “Der historische Erkenntnisprozess”, “Epochen der Geschichtsschreibung, historische Fächer und Spezialdisziplinen” sowie “Konzeptualisierung von Geschichte”. Die einzelnen Beiträge sind dicht und knapp und mit weiterführenden Literaturhinweisen versehen. Die Themenpalette ist sehr gross, von der Kirchengeschichte über die “Varianten des historischen Erzählens” bis hin zu Geschichtsdidaktik und Geschichtstheorie sind die meisten heute im Feld der Geschichtswissenschaft diskutierten Themen angesprochen.
Dass das Thema der Medialität der Geschichte und mithin die Frage nach den Auswirkungen des digitalen Zeitalters auf die Geschichtswissenschaft in einem Grundkurs gar keine Erwähnung findet, erstaunt auf den ersten Blick. Bleibt zu hoffen, dass in der vierten Auflage auch diese Aspekte Eingang finden werden.
Goertz, Hans-Jürgen (Hrsg.): Geschichte. Ein Grundkurs, Reinbek 2007 (3. Auflage).
Von Peter Haber am 30. November 2007
Kategorie: Allgemein | Tags: Buch, Buchkultur, Typographie| Print-Version
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Und gleich noch ein Hinweis zum Thema «Buch»: Die Mediengewerktschaft Comedia veranstaltet am Samstag, den 1. Dezember, in Basel den «Tag der Typographie». Im Rahmen dieser Veranstaltung wird Dr. David Marc Hoffmann vom Schwabe Verlag – den Teilnehmern des Kurses «Das Medium Buch. Buchgeschichte(n) aus Basel» in allerbester Erinnerung als hervorragender Referent – um 10:15 Uhr einen Vortrag halten zum Thema «Das Buch als Kulturphänomen».
Von Peter Haber am 29. November 2007
Kategorie: Allgemein, digital.past | Tags: Buch, Buchgeschichte, Buchkultur, digital.past, Medium Buch| Print-Version
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Während wir uns dem «Medium Buch» widmen, widmen sich andere der «Buchkultur». Das freut uns, auch wenn sich die Termine ein wenig überschneiden, so wie zum Beispiel heute leider, als Prof. Lucas Burkart über «Wissensspeicher Buch» sprach. Am 13. Dezember wird Wolfgang Hagen zum Thema «Es gibt kein digitales Buch!» sprechen. Wir sind gespannt. Das ganze Programm steht hier zum Download bereit.
Von Peter Haber am 27. November 2007
Kategorie: Allgemein | Tags: Buch, Buch der Woche, Chemnitz, Collaboratory, Crossover, Diskursanalyse, Enyclopédie, Enzyklopädie, Foucault, Wikiepdia| Print-Version
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Aufmerksame Leser unseres Weblogs werden es ja schon gemerkt haben: Während Kollege Hodel sich immer mehr in die didaktischen Sphären der neuen Netzwelten einarbeitet, widme ich mich seit einiger Zeit vermehrt dem intermedialen Crossover – sprich: dem Medium Buch im digitalen Zeitalter.
So kam mir unlängst – nach einem längeren Streifzug durch die Freihandmagazine unserer Universitätsbibliothek – die Idee, die Rubrik «Das Buch der Woche» hier einzuführen.
Sinn und Zweck dieser neuen Rubrik soll es nicht sein, mit ausführlichen Fachrezensionen bestehende Organe wie H-Soz-u-Kult oder Sehepunkte zu konkurrieren, vielmehr möchte ich in regelmässiger Folge und in kurzer Form auf Bücher hinweisen, die etwas abseits der grossen akademischen Felder liegen, Bücher, die mir besonders gefallen oder die mich besonders aufgeregt haben, Bücher, die man leicht übersieht oder die man einfach gelesen haben muss.
Und so möchte ich mit einem kleinen Büchlein beginnen (entstanden aus einer Magisterarbeit an der TU Chemnitz), das sich Wikipedia widmet und sich dabei einem innovativen Ansatz verschrieben hat: Mit Hilfe des Diskurskonzeptes von Michel Foucault untersucht Pentzold Wikipedia als Informationsspeicher und Diskursplattform. Damit wird die von den Wikipedianern imaginierte und mit viel Aufwand immer wieder beschworene Traditionslinie zurück zur Encyclopédie von Diderot und d’Alembert bewusst ignoriert und Wikipedia gleichsam gegen den Strich gelesen. Im Mittelpunkt der Studie steht die Beschreibung von «Aushandlungsprozessen bei der Verfertigung geteilten Wissens», was an zwei Beispielen untersucht wird. Eine innovative Arbeit, die hoffentlich die etwas frischen Wind in dier verfahrene Wikipedia-Diskussion der letzten Monate bringen wird.
Pentzold, Christian: Wikipedia. Diskussionraum und Informationsspeicher im neuen Netz, München 2007 (= Internet Research; 29).
Von Peter Haber am 7. November 2007
Kategorie: Allgemein | Tags: Buch, e-learning, Präsentation, Wiener Elektronische Schule| Print-Version
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Wer nachhören möchte, welchen Input die «Basler Elektronische Schule» den Kollegen von Wien gegeben hat, kann das auf dem Weblog e-Medien-Strategie der Hist-Kult Fakultät tun. Visuell sichtbar sind Haber & Hodel nicht (wegretuschiert?), aber wir hatten auch keine Werbe-T-Shirts für Kollega Krameritsch an. Werden wir auf dem nächsten Podium machen, damit wir auch ins Bild kommen …
Von Peter Haber am 13. Oktober 2007
Kategorie: Diverses | Tags: Buch, Buchmesse, digital.past, Google, H-Soz-u-Kult, Historisches Buch, Medienkompetenz, Medium Buch, Weblog, ZVAB| Print-Version
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Was will uns dieser Messeauftritt sagen? Dass es mit Google doch nicht auf immer und ewig nur bergauf gehen kann?

Sich einen ab-googlen kennen wir schon, die neueste Wortschöpfung lautet: zwaben! Ich zvabe, du zvabst, er zvabt …

Sehr erfreulich, dass auf der diesjährigen Buchmesse erstmals mit dem Label «Preisträger im Wettbewerb ‘Das Historische Buch’ H-Soz-u-Kult» geworben wurde.

Das Thema Medienkompetenz treibt nicht nur den Kollegen Hodel um, auch die Buchhändler haben sich das eine oder das andere zum Thema überlegt …
