weblog.hist.net

Geheimnisse der Geschichte

Das Interessante am Web und besonders am Web 2.0 ist m.E. seine Funktion als Marktplatz von Fragen und Antworten an, über und aus der Geschichte. Da sieht ein Regisseur ein Filmchen aus dem Jahre 1928, das aus dem Bonus-Material von Charlie Chaplins „Circus“ stammt, und sieht in diesen bewegten, unscharfen Schwarzweiss-Bildern eine Frau, die sich etwas ans Ohr hält und vor sich hinspricht (siehe obigen Youtube-Film). Ein Mobiltelefon? 1928? Wie kann das sein? Es gibt natürlich nur eine logische Erklärung: (mehr …)

Audiovisuelle Medien als Forschungsgegenstand und historische Quelle

Vorgestern Freitag und gestern Samstag fand in Zürich das diesjährige Memoriav-Kolloquium statt, dessen (aus der Sicht der Geschichtswissenschaft) etwas verwirrend scheinender Titel deutlich machen sollte, dass auch andere Disziplinen sich mit dem audiovisuellen Kulturgut befassen, um deren Erhalt sich Memoriav bemüht.

Das Kolloquium bot denn auch einen bunten Strauss an Projekten und theoretischen Erwägungen, die das Kulturgut „Audiovisuelles Medium“ zum Gegenstand ihres Interesses machten. Leider liess diese weit gefasste Anlage der Tagung den roten Faden etwas vermissen: Worum ging es noch einmal? Ok, um audiovisuelle Medien, als Quelle – oder als Forschungsgegenstand. Das gilt zumindest für den Freitag, den Samstag konnte ich leider nicht mitnehmen.
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