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La couleur n’était pas encore inventée quand tu es née?

La couleur n’était pas encore inventée quand tu es née? Telle fut la question posée par un enfant à sa mère, qui lui avait raconté que dans sa jeunesse, la télévision diffusait en noir et blanc. En Suisse romande, cela fera 40 ans le premier octobre prochain, que la télévision a élargi le spectre diffusé. Mais il fallait avoir une télévision couleur…

Le magazine de l’UNIL « Allez savoir » No 42 de septembre nous rappelle cette « autre révolution 1968 », que nos voisins français ont vécu une année plus tôt.

Il en va de même pour la langue de Goethe: les Allemands diffusent en couleur dès 1967 et les Suisses allemands en 1968. Ils seront suivis par les Autrichiens en 1969. Au sud, la Suisse italienne précède largement l’Italie.

1968/1998: «Computer treten die Weltherrschaft an»

1968, das war nicht nur das Jahr der Studentenrevolte und des Prager Frühling, 1968, das war auch eine Zeit, in welcher der Glaube an die Zukunft noch ungebrochen war. Eine Zeit vor dem Erdölschock, aber mit viel Kybernetik und Technik. Und es war eine Zeit der Visionen.

Eines der schönsten Zeitdokumente jener Zeit, das ich kenne, heisst schlicht «Report 1998. So leben wir in 30 Jahren». Da wir 1998 leider noch kein Weblog hatten (wieso eigentlich nicht, Kollega Hodel …?), hole ich nun jetzt, zehn Jahre zu spät, nach, was ich vor zehn Jahre hätte tun sollen. Nämlich das Buch mit kritischem Blick durchblättern.

Ins Auge sticht uns Computer-Aficiados natürlich ein Kapitel, das mit «Computer treten die Weltherrschaft an» überschrieben ist. Es sei nicht einfach, einzelne Errungenschaften zu erfassen, vielmehr gehe es um die entscheidenden Tendenzen für die Zukunft, lesen wir.

Und eine solche entscheidende Tendenz sei die «die Entwicklung der Kybernetik, der Wissenschaft von den Steuerungs. und Regelvorgängen in Technik, Biologie und Soziologie.» Schon damals – also 1968 – sei von einer «Zweiten Industriellen Revolution, vom Computerzeitalter oder vom Zeitalter der Automation» die Rede gewesen.
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Geschichtstage: 1968er und Neue Rechte

In der Sektion „1968: Revolution und Gegenrevolution“ wird die Frage verhandelt, welche politischen Auswirkungen die 1968er Bewegung hatte und wie stark die Neue Rechte von der 1968er Bewegung inspiriert wurde.

Wolfgang Kraushaar stellt in seinem Referat klar dar, dass zum einen die Rede von einer „1968“er-Bewegung erst um 1980 aufkam, als sich die damalige Jugendbewegung von ihr absetzen wollte. Ausserdem wurde auch erst im Rückblick das Jahr 1968 (mit der Koinzidenz von Pariser Mai und Prager Frühling) zum Bedeutungsträger, davor war es eher das Jahr 1967 gewesen. Zudem weist er darauf hin, dass die 68er-Bewegung nicht ein konkretes politisches Programm verfolgte, sondern stärker als Gegenbewegung agierte (antifaschistisch, antikapitalistisch, antiimperialistisch) und sich an den allgemeinen Vorstellungen orientierte, welche die Vordenker der kritischen Theorie entwickelt hatten. Die Bewegung konnte mit ihren konkreten eigenen politischen Anliegen auch keinen Erfolg erzielen: Sowohl die Notstandsgesetze, als auch die Verhinderung der marktbeherrschenden Stellung des Axel-Springer-Verlages konnten nicht verhindert werden.
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