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Archiv für das Jahr 2011

THATcamp Switzerland

Das erste THATcamp in der Schweiz ist vorbei. Auf den Tag genau vor einem Jahr hatte Mills Kelly am Workshop «Geschichtswissenschaften und Web 2.0», das infoclio.ch und hist.net gemeinsam in Basel organisiert hatten, versprochen, wieder in die Schweiz zu kommen, falls wir ein THATcamp machen. Mills hat sein Wort gehalten und er war da. Mein Dank geht deshalb in erster Linie an ihn, für die vielen Impulse, für die spannenden Gespräche und natürlich für das Motto, das er uns in seiner Begrüssung am Freitag mit auf den Weg gegeben hatte: «Have fun».

Ein sehr grosses Dankeschön gebührt aber auch Enrico Natale und Eliane Kurmann, die von infoclio.ch aus die ganz handfeste Organisation des Anlasses geplant, koordiniert und durchgeführt hatten. Es hat alles ganz wunderbar geklappt! Und natürlich wäre das THATcamp in dieser Form nicht möglich gewesen, hätte nicht Claire Clivaz von der Universität Lausanne den Kontakt zu den Verantwortlichen vor Ort hergestellt, um Räume und Infrastruktur der UNIL benutzen zu können.

Persönlich möchte ich mich auch ganz herzlich bei den Studierenden aus Basel und Zürich bedanken, die nicht nur aktiv mitgedacht und -diskutiert haben, sondern auch zahlreiche PiratePads über die einzelnen Sessions bespielt haben.

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Thatcamp Switzerland 2011


Wer sich auf dem Laufenden halten möchte darüber, was im THATcamp 2011 in Lausanne vor sich geht, wird bei Mills Kelly bestens bedient – unser Kollege schreibt nicht nur regelmässig darüber, was hier passiert: Seine Session wurde gerade von zwei streitbaren Damen «besetzt». Eva Pfanzelter und Mareike König widmen die Session um zu einer Diskussion über die Rolle von Frauen in Social Media. Zwei (von 25) Teilnehmenden verlassen den Saal, hier die Zusammenfassung der lebhaften Diskussion aus Sicht des «ausgebooteten» Mills Kelly. To be continued… hier oder anderswo.
Wer die Twitter Wall konsultieren möchte, der findet Informationen unter dem Hash-Tag #tcch.

R.I.P. – heute: Google SideWiki

Und wer sichert diesen Dienst für die Nachwelt? Die Ideen? Die Konzepte?

Vom Nutzen und Nachteil von Twitter an Tagungen

Über den Nutzen und den Nachteil von Twitter in den Wissenschaften ist in den letzten Monaten nicht zu knapp berichtet worden. Zu erwähnen wäre zum Beispiel die Studie «Microblogging und die Wissenschaft. Das Beispiel Twitter» von Jana Herwig, Axel Kittberger, Michael Nentwich und Jan Schmirmund. Darin beschrieben die Autoren/innen sowohl die wissenschaftsinterne als auch die -externe Nutzung von Twitter. Eines der Themen war natürlich die Nutzung von Twitter an Tagungen. Gabriela Gosseck und Carmen Holotescu hingegen haben sich in ihrer kürzlich vorgelegten Untersuchung auf den Aspekt Twitter in Unterricht und Lehre befasst.
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Occupy Archive – Archiving the Occupy Movements from 2011

Man muss ja nur schnell genug auf die Idee kommen …! Dan Cohen vom Roy Rosenzweig Center for History and New Media war wieder einmal schnell genug und sammelt Bilder, Texte, Videos und Audioaufnahmen zu den weltweit aufkeimmenden Occupy-Bewegungen.

Dis Connecting Media

Mit der für Medienwissenschaftler typischen sperrigen Schreibweise «Dis Connecting Media» hat eine Gruppe von zumeist jüngeren Forschenden am Institut für Medienwissenschaft der Universität Basel die Phänomene Telephon und Telephonieren untersucht. Das kürzlich erschienen Buch dazu versammelt eine Reihe von Beiträgen wissenschaftlicher und künstlerischer Art – ein schön gemachtes Werk mit wunderbaren Illustrationen und unterhaltsamen Texten unter anderem von Regine Buschauer, Frank Haase, Stefan Münker und Hansmartin Siegrist.

Die Basler Medienwissenschaftlerin Regine Buschauer stand letzte Woche bei Radio DRS Red und Antwort; den Beitrag als MP3-Download oder als Stream gibt es exklusiv auf hist.net!

Medialisierung öffentlicher Kommunikation – das Beispiel Radio

Der heutige Vortrag von Edzard Schade von der HTW Chur im Rahmen der Basler Ringvorlesung Mediengeschichte ist online.

[Bild: Maximilian Schönherr CC-BY-SA].

THATCamp Documentary: Call for Participants

THATCamp is looking to create a short piece that documents the history of THATCamp, interviews from participants, short footage from various THATCamps from around the world, and the issues surrounding developing and creating unconferences. In the spirit of THATCamp, we’d like to crowdsource part of the film, and get a good sense of different locations where THATCamps occur, different opinions about THATCamp as a phenomenon, different methods used to organize different Camps, etc.

For more details see here.

X-posted from THATCamp. Bild: Bundesarchiv Koblenz via: Wikimedia mit CC-BY-SA.

Liste der lebendigen Traditionen in der Schweiz

Das schwezerische Bundesamt für Kultur hat imZusammenhang mit der Ratifikation des UNESCO-Übereinkommens zur Bewahrung des immateriellen Kulturerbes eine Liste der lebendigen Traditionen in der Schweiz erstellt und veröffentlicht. Sie enthält «bedeutende Formen des immateriellen Kulturerbes, die von Fachleuten und Vertretern der kantonalen Kulturstellen unter der Leitung des Bundesamtes für Kultur ausgewählt wurden.»
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Web 2.0 im Museum

«Facebook, Twitter, Youtube und Co. haben die Museen in der Schweiz erreicht. Die Einbindung von Social Media-Tools auf Museumswebsites wird vor allem für Marketing- und PR-Zwecke genutzt. Welche Chancen bieten die sozialen Medien in den klassischen Museumsbereichen «Sammeln», «Ausstellen» und «Vermitteln»? Worin bestehen die Risiken der partizipativen Angebote?»

Eine Tagung Ende November in Bern informiert über verschiedene Anwendungsmöglichkeiten und stellt Beispiele aus der Schweizer Museumslandschaft vor. Das Tagungsprogramm inkl. Abstracts und Teilnahmebedingungen gibt es hier.

Das Bild stammt von Markus Trapp und wurde im Deutschen Historischen Museum (Berlin) aufgenommen (CC BY-NC-SA 2.0).