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Archiv für das Jahr 2009

Welcome to the club, Zürich

zuerich

Oder, wie die Wienerinnen und Wiener es formulieren würden: Züri brännt (wieder einmal).

Von Buchschauen, kleinen und grossen

buch09

Es muss nicht immer Frankfurt sein, dachten wir uns und machten uns auf den Weg in die Peripherie Basels. Handgeschriebene Wegweiser von der Tramstation zur gut versteckten Halle auf dem NT-Areal liessen ahnen, dass es sich bei BuCH.09 nicht um ein Grossereignis handelt.
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In Wien brennt es immer noch …

In Wien brennt die Uni. Na und?

unibrennt550

Seit Wochen wird in Wien und anderswo gestreikt, werden Hörsäle besetzt und ein Ende der Ökonomisierung des Bildungswesen gefordert. Das finden auch wir digitale Historiker im fernen Basel ganz toll. Schon alleine deshalb, weil eine zünftige Portion Neid mitschwingt: Mit unserem Studienbeginn in den 1980er Jahren waren wir irgendwie zu jung für die 1968er Bewegung und sind wohl zu alt für die 2009er Unruhen.
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Hoch! die! internationale! Solidarität!

Basel grüsst Wien!

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Wie studiert die NetGeneration? Teilnehmende Beobachtung in der Unibib-Cafeteria

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Die Cafeteria der Universitäts-Bibliothek ist ein interessanter Ort um Feldstudien zur aktuellen Studierenden-Generation (=Digital Natives!!) durchzuführen. Hier wird nicht nur Pause gemacht, getratscht und das leibliche Wohl durch Essen und Trinken befördert. Hier wird vor allem gearbeitet. Fast alle Tische sind belegt mit Arbeitsmaterialien, über die sich Studierenden zumeist in Gruppen zu Zweit, zu Dritt oder zu Viert beugen und murmelnd Erkenntnisse, Fragen und/oder Antworten austauschen.

Womit arbeiten die Studierenden? Ich werfe einen diskreten Blick in die Runde. (mehr …)

Kritische Geschichte: Geschichtsblog des Monats Oktober 2009

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Dank seinem Auftritt an der Tagung „Web 2.0 und Geschichtswissenschaft“ in Siegen vor einigen Wochen (bzw. der Erwähnung im Résumé von Kollega Haber) bin ich auf den Weblog von Richard Heigl aufmerksam geworden. Kritische Geschichte will er im gleichnamigen Weblog betreiben und tut dies mit Verve und mit dem Ergebnis einer dezidiert anderen Sicht auf Geschichte.
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Das «Digital Native»-Missverständnis, again

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Vor ein paar Tagen bin ich über eine Meldung gestolpert, wonach eine australische Dozentin (namens Jacqui Ewart) in einer medienwissenschaftlichen Veranstaltung die Studierenden zum Twittern über ihre Lernfortschritte verpflichtete und erstaunt feststellte, dass rund ein Drittel der Studierenden darüber gar nicht entzückt waren. Viele von ihnen hielten das für Zeitverschwendung. Passend dazu verlinkte der Beitrag bei Spiegel online auf Nachricht zu einer Studie eines 15-jährigen, der feststellte, dass seine Freunde Twitter gar nicht nutzen. Was ist los mit den Digital Natives? Oder ist es eher ein Problem des Begriffs „Digital Native“?
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Unschöne Geschichten von der Wikimedia Deutschland e. V.

wikipedia-dreh2

In der deutschen Blogosphäre brummt es seit einigen Stunden: In Berlin fand heute Abend eine Diskussionsveranstaltung des Vereins Wikimedia Deutschland statt, der ziemlich grotesk gewesen sein muss. Wir empfehlen den Einstieg bei Archivalia, von dort ist man schnell in der Sache drin.

«Intelligent Digitizer for $ 795.00»

Da Klaus Graf netterweise auf eine Liste mit von Google Books digitalisierten Zeitschriften hinwies, begannen wir ein wenig zu suchen.
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