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Einträge von jan hodel

Huch – Google propagiert den Medienbruch…

Ja, schon wieder Google. Doch dass Google im Promo-Video zum geplanten Projekt “Google Glass” (man kann davon halten was man will, vgl. die kritischen Stimmen und die bereits kursierenden Parodien) dergestalt den Medienbruch abfeiert, ist doch bemerkenswert. Das scheint so gar nicht zu diesem futuristischen Augmented-Reality-Projekt passen zu wollen – oder doch? (weiterlesen …)

Welcome back to the 80ies, Google

In Erinnerungen schwelgen, ja, damals, in den 80ern mit dem neu gegründeten Google… Als Al Gore das Internet erfand und Ronald Reagan versehentlich Belgien besuchte. Fiktive Techno-Nostalgie gibt’s auch in den Geschmacksrichtungen Facebook und Twitter (Man beachte die “Trending Topics”). Soviel zum Thema “Geschichte als Konstrukt der Gegenwart”. – Via Gizmodo.

Wikipedia, die Lehrerfreude

Unterrichtsplanung bei Wikipedia

Lehrpersonen nutzen Wikipedia zur Unterrichtsvorbereitung. Dürfen die das? Klar. (weiterlesen …)

Das Leiden an der Twitterwall

Twitterwall an der re:publica 09 (von flickr-user leralle; CC BY-NC-SA 2.0) – davor: ein paar Menschen.

Letzthin an der Tagung zur Eröffnung der Blog-Plattform de.hypotheses.org war ich zum ersten Mal mit einer Twitterwall konfrontiert. So darf man es wohl sagen, denn die Anordnung der Projektion (direkt über den Köpfen der Vortragenden, gleich neben der Projektion der Powerpoint/Keynote/Prezi-Folien) liess quasi gar keine andere Wahl, als gebannt auf den nächsten Refresh-Zyklus zu warten (weiterlesen …)

Anachronismus 2012

Anachronismus 2012

Oben: Der Weg
Über 40 dreiviertelstündige Bildschirmaufzeichnungen, über 50 einstündige Gesprächsaufzeichnungen; mehr als 30 Transkripte; Kodiermanuale und Kategorienverzeichnisse, Memos; Transkriptions- und Kodiersoftware; mehr als 170 Schüler-Wiki-Dokumente in verschiedenen Versionen (weiterlesen …)

Geschichte twittern?

Vor einigen Tagen habe ich mich kritisch über das Projekt eines englischen Junghistorikers geäussert, der den zweiten Weltkrieg mit Twitter-Nachrichten in “Realtime” nacherzählen will. In den verschiedenen Reaktionen kam auch die Bitte, Kriterien zu benennen, mit denen ein Einsatz von Twitter zur Darstellung historischer Sachverhalte beurteilt werden könnte. Nachdem Kollege Bernsen schon erste Überlegungen formuliert hat, folgt hier eine erste Annäherung meinerseits. (weiterlesen …)

Das wars knol


Gestern tickerte es durch den digitalen Äther: Knol, einst als ambitiöses Google-Projekt einer “besseren” Wikipedia gestartet (wir erinnern uns), wird in der vorliegenden Form Geschichte. (weiterlesen …)

“Der Zweite Weltkrieg auf Twitter” – muss das sein?


Ich setze mich nicht gerne dem Vorwurf aus, gegenüber experimentellen Nutzungen digitaler Medien nicht genügend aufgeschlossen zu sein. Aber das von Anna Gielas in der NZZ (dito von Telegraph, BBC und http://www.huffingtonpost.com/2011/11/14/real-time-world-war-ii-twitter_n_1093345.html) gelobte Projekt @RealTimeWWII eines 24-jährigen Oxford-Studenten namens Alwyn Collinson lässt mich nicht nur den Kopf schütteln, sondern – den Musen der Digital Humanities sei’s geklagt – regelrecht erschaudern. (weiterlesen …)

THATcamp – vorbei und vergessen?

THATcamp: Entscheidungsfindung an der Wandtafel

THATcamp: Entscheidungsfindung an der Wandtafel (Foto: ©Serge Noiret, siehe Fussnoten)


Vor etwas mehr als einer Woche ging das erste THATcamp in der Schweiz zu Ende. Die Stimmung am Ende der zweitägigen Veranstaltung war aufgeräumt und locker. Doch was bleibt von dieser Tagung haften – nebst der (hier und hier) bereits ausführlich analysierten Benennung der Geschlechterproblematik in den Digital Humanities? Hat sich das Format der “unconference” bewährt? Sind neue Themen und Probleme benannt und angesprochen worden, oder gab es neue Erkenntnisse zu altvertrauten Fragestellungen? Oder war das THATcamp vor allem eine gute Gelegenheit, um alte Bekanntschaften zu pflegen und neue zu knüpfen? Wie immer die von individuellen Erwartungen und Erlebnissen geprägte Antwort ausfällt: die Stärke des THATcamp liegt im inhärenten Versprechen, dass eine Wiederholung zur Verstetigung des Austausches innerhalb der Gemeinschaft führen kann.

Das Format des THATcamp zeigte meines Erachtens Stärken und Schwächen einer solchen “unconference”. (weiterlesen …)

Thatcamp Switzerland 2011


Wer sich auf dem Laufenden halten möchte darüber, was im THATcamp 2011 in Lausanne vor sich geht, wird bei Mills Kelly bestens bedient – unser Kollege schreibt nicht nur regelmässig darüber, was hier passiert: Seine Session wurde gerade von zwei streitbaren Damen «besetzt». Eva Pfanzelter und Mareike König widmen die Session um zu einer Diskussion über die Rolle von Frauen in Social Media. Zwei (von 25) Teilnehmenden verlassen den Saal, hier die Zusammenfassung der lebhaften Diskussion aus Sicht des «ausgebooteten» Mills Kelly. To be continued… hier oder anderswo.
Wer die Twitter Wall konsultieren möchte, der findet Informationen unter dem Hash-Tag #tcch.

 

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