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Twittern für die F.A.Z.

Stell Dir vor, Du twitterst unbekümmert (um nicht zu sagen etwas polemisch) an einer Tagung mit, sagen wir, sechzig Leuten. Und ein paar Tage später zitiert die F.A.Z. aus einem Deiner etwas vorlauten Tweets. So geschehen im Nachgang zur Tagung «Dans la toile des médias sociaux / Im Netz der sozialen Medien» Ende Juni in Paris. Soll noch einer sagen, twittern sei irrelevant für die Wissenschaft (wie ich das selbst anfangs etwas vorwitzig gesagt habe – Asche über mein Haupt).

Die Tagung in Paris war für mich persönlich die erste wirklich historische Fachveranstaltung, an der ein relevanter Teil der Mitwirkenden mit Twitter eine zweite diskursive Ebene geschaffen hatte. Spannend war das auch deshalb, weil die Tagung zweisprachig war, ebenso die Twittereien zur Tagung. Diese (funktionierende) Integration von Twitter ins Tagungssetting kannte ich bisher nur von netzpolitischen Veranstaltungen wie der re:publica.

Mareike König, die umtriebige Initiatorin und Koordinatorin der Tagung hat denn auch alle Tweets mit dem Hashtag #dhidh3 gesammelt und als XLS-Datei ins Netz gestellt. 588 Tweets von über 85 Twitterernden ist doch ganz okay.

Eigentlich wollte ich ja nur auf die verschiedenen Tagungsberichte hinweisen, die mittlerweile im Netz erschienen sind:

Die Liste wurde ergänzt am 20. Juli 2011. Das hübsche Bild der Twittersphere der DHI-Tagung stammt aus dem sehr lesenwerten Beitrag von Ben Kaden!

2 Kommentare auf “Twittern für die F.A.Z.”

  1. Tweets, réflexions et réactions autour du colloque #dhiha3 | Digital Humanities à l'IHA meint:

    […] courte réponse a également été publiée par Peter Haber sur weblog.histnet. Un de ses tweets, du ton polémique, a été cité dans l’article de la FAZ.  Pour Haber, […]

  2. Peter Haber meint:

    Ergänzungen

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