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Wird Google bio-dynamisch?

Die Europäiche Kommission, so lesen wir heute in den Zeitungen, hat ein Anti-Trust-Verfahren gegen Google eingeleitet «wegen des möglichen Missbrauchs einer marktbeherrschenden Stellung in der Online-Suche unter Verstoß gegen die europäischen Kartellrechtsvorschriften (Artikel 102 AEUV)». Dies der Anfang einer entsprechenden Medienmitteilung der Kommission.

Dann aber holt die Kommission zu einem medientheoretischen Überflieger aus:

Bei der Suche nach Informationen bietet die Suchmaschine von Google zwei verschiedene Arten von Ergebnissen an. Dabei handelt es sich zum einen um unbezahlte Suchergebnisse, die teilweise auch als „natürliche“, „organische“ oder „algorithmische“ Suchergebnisse bezeichnet werden, und zum anderen um Werbung von Drittanbietern, die oberhalb oder auf der rechten Seite von Google Suchergebnissen gezeigt werden (sogenannte bezahlte oder gesponsorte Suchergebnisse).

«Organische Suche» – das tönt nach Google-Müesli und Suchmaschinen-Kompost. Wir freuen uns auf die Fortsetzung dieses medienpolitischen Schlagabtausches auf höchstem fachlichen Niveau und wünschen Google gute Nerven und etwas Nachsicht mit den Eurokraten in Brüssel.

(Mehr iGoogle-Bilder gibt es drüben bei den Freaks von Valleywag)

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