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Geschichtswissenschaften und Web 2.0 – ein Workshop am 12. November in Basel

Die Geschichtswissenschaften sind im Web 2.0 angekommen. Wikipedia, Weblog, Twitter, RSS oder Flickr sind auch für viele Historikerinnen und Historiker keine Fremdworte mehr. Das Web 2.0 wird verwendet – passiv oder aktiv – ohne dass man sich über Nutzen und Vorteil, über Risiken und Nebenwirkungen allzu viele Gedanken machen würde. An einem eintägigen Workshop in Basel, am 12. November 2010, diskutieren Historiker und Medienwissenschafter Theorie und Praxis des Web 2.0 aus der Perspektive der Geschichtswissenschaft.

Der erste Teil des Workshops widmet sich dem theoretischen Blick auf die Frage nach der Bedeutung des Web 2.0 für die geschichtswissenschaftliche Praxis. Als Hauptreferenten werden Manfred Thaller von der Universität Köln und Stefan Münker von der Universität Basel ihre diesbezüglichen Überlegungen vorstellen, jeweils ergänzt durch Kommentare von Sacha Zala und Barbara Orland.

Der nachmittägliche zweite Teil fokussiert auf die Praxis der Geschichte im Web 2.0, die durch vier seit Jahren aktive Geschichtsblogger/innen repräsentiert werden. Mills T. Kelly vom Centre for History and New Media an der George Mason University in Fairfax wird die Grundlage zum Gedankenaustausch legen, an dem sich nebst den Blogger/innen auf dem Podium (Marvin Brendel, Cathleen Sarti und Anton Tantern) auch das Publikum beteiligen kann und soll.

Organisator der Veranstaltung ist infoclio.ch [1], für das Programm zeichnet hist.net verantwortlich. Der Workshop findet im Wildt’schen Haus [2], einem spätbarocken Basler Stadtpalais aus dem 18. Jahrhundert, statt. Die Platzzahl ist daher beschränkt, eine Anmeldung [3] zur kostenlosen Teilnahme daher empfohlen. Registrierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten im Vorfeld des Workshops eine Dokumentation zum Thema Geschichtswissenschaft und Web 2.0 zugeschickt.

Die Workshop-Seite befindet sich unter hist.net/forschung-praxis/web20/ [4].