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The Internet FAQ from 2085

Gefunden bei Kollega Tantner in seinem Kurs – wunderbar und wohl wirklich ein grossartiger Text für eine Lehrveranstaltung …

8 Kommentare auf “The Internet FAQ from 2085”

  1. Stefan Weber meint:

    Lieber Herr Haber,
    genau das ist der Second-Order- (oder Nth-order-)Effekt im Netz: Warum geben Sie als Referenz den wohl etwas schwindligen Kollegen an, aber nicht die Original-Fundstelle http://blogoscoped.com/archive/2008-05-20-n15.html?
    LG
    Stefan Weber

  2. Peter Haber meint:

    Lieber Herr Weber, nein, das war kein Second-Order-Effekt, sondern ein trivialer Fehler, der mir im HTML-Code passiert ist (bereits korrigiert, also auch eine dynamische Publikation). Ich zitiere grundsätzlich immer doppelt, wenn das möglich ist: Einerseits die Adresse, wo ich etwas gefunden habe (hier der Hinweis vom durchaus schwindelfreien Kollega Tantner), andererseits natürlich der Link auf das Dokument, auf das ich verweisen möchte (hier die FAQ-Liste, zuerst fehlerhaft, jetzt korrekt).

  3. Peter Haber meint:

    Post scriptum: Wie ist das eigentlich gemeint, Herr Weber: „[D]en etwas schwindligen Kollegen“? Vermute ich richtig, dass das nicht wirklich nett gemeint ist? Ich möchte hier keine privaten Abrechnungen öffentlich ausgetragen haben. Ich hoffe auf allseitiges Verständnis!

  4. Stefan Weber meint:

    Ach, Herr Haber, genau das ist doch der Punkt: Warum „darf“ ein Herr Hantner, irgendein mir völlig unbekannter Historiker an der Universität Wien, mich auf seiner Website auf ehrenrührige Weise titulieren (natürlich bereits mit Screenshot gesichert und meinem Anwalt vorgelegt)?
    Ich betreibe keinen Weblog, und wenn ich mit denselben (natürlich absurden) Waffen zurückschlage, dann heißt es: keine privaten Abrechnungen ÖFFENTLICH (!) austragen.
    Nur: Wie soll man sich gegen beliebige Untergriffe im ÖFFENTLICHEN Web 2.0 zur Wehr setzen? Genau davon handelt u. a. mein neues Buch. Wie wäre es, wenn Herr Hantner auch klagt, und wir judizieren das mal durch?
    LG
    sw

  5. Peter Haber meint:

    Lieber Herr Weber,

    So geht das aber nun wirklich nicht!

    Ich muss gestehen, dass ich keine Ahnung habe, was Sie meinen, wenn Sie von einem Herrn Hantner schreiben, denn ich kenne keinen Wiener Historiker, der so heisst.

    Falls Sie sich aber zwei Mal vertippt haben sollten und Herrn Dr. Anton Tantner gemeint haben, dann muss ich Sie höflich bitten, Ihre Invektiven gegen besagten Herrn Tantner ab sofort nicht in meinem resp. unserem Weblog zu plazieren.

    Erstens, weil ich nicht beurteilen kann, um was es geht, aber rechtlich dafür hafte, wenn hier eindeutig persönlichkeitsverletztende Texte veröffentlicht werden.

    Zweitens, weil ich Herrn Anton Tantner kenne und schätze und deshalb nicht dulde, dass er hier auf eine Weise beschuldigt wird, die ich nicht nachvollziehen kann.

    Wenn Sie die von Herrn Tantner geschriebenen und von Ihnen inkriminierten Texte gesichert und Ihrem Anwalt bereits vorgelegt haben, dann sollte das doch genügen.

    Ich bitte um Ihr Verständnis, dass wir bis auf weiteres, das heisst, bis sich diese Sache um Herrn Tantner oder Hantner geklärt hat, keine weiteren Beiträge von Ihnen in unserem Weblog veröffentlichen werden.

    Gerne hoffe ich aber, dass wir unseren bisherigen fachlichen Dialog, den ich sehr geschätzt habe, wieder werden aufnehmen können und verbleibe

    mit den besten Grüssen,

    Ihr P. Haber

  6. Philipp Nordmeyer meint:

    Sehr geehrter Herr Weber,
    sie lassen sich sehr wohl so auf einen öffentlichen Streit ein, der genauso öffentlich ist, wie in einem Pub oder auf der Straße. Der Unterschied im Internet ist nur, dass es protokolliert wird. Genauso wenig man erfährt was die Menschen hinter vorgehaltener Hand sagen, kann man erwarten das Internet völlig zu überwachen.
    Das ein gebranntes Kind das Feuer scheut, ist wohl kein Geheinmnis. Aber dass sie jedes Erlebnis zu einem Buch verarbeiten ist auch eine Art der Reflektion. Vielleicht sollten sie auch mal die Kommentare zu ihren Büchern gegenlesen [ http://www.amazon.de/Google-Copy-Paste-Syndrom-Netzplagiate-Ausbildung-Wissen-gef%C3%A4hrden/dp/3936931372/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1213885064&sr=8-1 ], zum neuen wird bestimmt auch einiges kommen.
    Dass ein wissenschaftlicher Dialog leider auch mal persönlich werden kann und das es Plagiate gibt, ist leider nicht erst seit Google und dem Web so.

  7. AndreasPraefcke meint:

    Es gibt nichts unsympathischeres und mühsameres als verbohrte Leute, die nur austeilen können, aber nicht das kleinste Quentchen Kritikfähigkeit haben. Jeder, der das liest, darf sich diesen Schuh nun selbst anziehen oder auch nicht. Natürlich darf man sich den Satz auch ausdrucken und dem Anwalt seines Vertrauens vorlegen. Diese Vorgehensweise werde ich auf keinen Fall als ekelhaft einschätzen.

  8. Peter Haber meint:

    Ich möchte bitten, diese Diskussion an dieser Stelle zu beenden. Ich habe Herrn Weber mitgeteilt, dass wir hier keine persönlichkeitsverletzenden Äusserungen tolerieren und selbstverständlich gilt das für alle anderen Beiträge auch. Wir führen das Weblog von hist.net bewusst offen und möchten das auch weiterhin tun.

    Ich stelle aber fest, dass das Thema „Diskussionskultur(en) in Weblogs“ – insbesondere in wissenschaftlichen – ein Thema ist, das einiges zu bieten hat. Ich werde deshalb einen entsprechenden Eintrag im Weblog machen und natürlich sind alle Leserinnen und Leser eingeladen, mitzudiskutieren. Wer Interesse hat, einen längeren Beitrag zum Thema zu verfassen, der nicht in den Kommentarspalten untergehen soll, ist gebeten, sich mit mir in Verbindung zu setzen, damit wir eine möglichst passende Form finden können.

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